Kommunen &amp; Körperschaften https://vivax-solution.de/ en tktVivax: Bedarfsorientiert fördern statt Potenziale analysieren https://vivax-solution.de/kachelinhalt/tktvivax-bedarfsorientiert-fordern-statt-potenziale-analysieren <span>tktVivax: Bedarfsorientiert fördern statt Potenziale analysieren</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>„Wird der Fokus auf den Ausbau von Flächen gelegt, besteht die Gefahr, das ganze Regionen abgehängt werden, weil ihnen die Förderfähigkeit abgesprochen wird, sich der eigenwirtschaftliche Ausbau aber nur in Teilbereichen lohnt“, erläutert Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group und Vorsitzender des Arbeitskreis Glasfaser Deutschland AK GAD. Er empfiehlt gleichzeitig, die Digitalisierung des Förderverfahren schnell voranzutreiben und dabei auf die Standardisierung der Verfahren von Bund und Ländern zu achten. Das Digitale Grundbuch ist aus Sicht von tktVivax jedoch ungeeignet, den Breitbandausbau zu beschleunigen. „Bis dieses zentrale Digitale Grundbuch funktioniert, vergehen Jahre. Denn bislang fehlt es an der notwendigen Datenbasis und den Standards, um automatisiert die jeweils aktuellen Daten aus den Kommunen und Ländern zusammenzuführen“, begründet Dirk Fieml den Vorstoß.</p><p>Im Rahmen der bedarfsorientierten Förderung sollte es die verpflichtende Einführung eines Interessenbekundungsverfahrens geben, z. B. über ein „Bürgerportal“. Dieses Bürgerportal wird online geschaltet, sobald die Kommune, der Landkreis oder das Stadtwerk einen 3.3-Förderantrag angeschoben hat, um die Fördermittel für die Beratung zu erhalten, und die Markter-kundung durchgeführt wird. Schon zu diesem Zeitpunkt wird das Portal offensiv beworben, damit Bürger ihr Interesse bekunden können, dass sie einen schnellen Glasfaseranschluss benötigen, ohne dass dies bereits verpflichtend wäre. Auf diesem Wege ist es möglich, den tatsächlichen Bedarf bereits sehr früh im Verfahren zu ermitteln. Daneben werden weitere rele-vante Informationen abgefragt, die später benötigt werden, etwa zur bestehenden und benötigten Bandbreite. Parallel dazu startet die Kommune ein Interessensbekundungsverfahren für den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Findet sich ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das hier aktiv werden möchte, verpflichtet es sich in diesem Zusammenhang, kurzfristig in die Vorvermarktung zu gehen. Die Erfolge aus der Interessenbekundung im Bür-gerportal sowie die Ergebnisse der Markterkundung und der Vorvermarktung werden miteinander verschnitten. Das Ergebnis ist ein relativ genaues Bild, wo sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau lohnt und wo Förderung nötig ist. Und vor allem – wo auch ein Bedarf ist! </p><p>Die Kommune, der Landkreis oder das Stadtwerk kann nun ganz gezielt die Förderung für alle unterversorgten und unwirtschaftlichen Adressen bean-tragen, bei denen der Bedarf ebenfalls bereits über die Meldung im Portal oder durch einen Vorvertrag mit dem Partner nachgewiesen ist. Auf dieser Basis kann die Kommune auch in die Ausschreibung des geförderten Ausbaus gehen, wobei der Kooperationspartner, der die Vorvermarktung durchgeführt hat, zur Teilnahme am geförderten Vergabeverfahren verpflichtet wird.  Grundsätzlich ist es möglich, sofort mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau loszulegen, ohne dass die Förderung schon genehmigt sein muss. Die Erschließung der geförderten Anschlüsse folgt, sobald die Mittel genehmigt wurden.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 06/07/2022 - 09:59</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 7. Juni 2022</strong></p><p>Statt der im Koalitionsvertrag der Ampelkoalition vorgesehenen Potenzialanalysen, die zur Beurteilung der Förderfähigkeit ganzer Regionen herangezogen werden sollen, sollte die bedarfsorientierte Förderung in den Fokus der Gigabit-Strategie der Bundesregierung rücken. Dazu hat die tktVivax Group jetzt ein Konzept erstellt, wie man das Verfahren durch die parallele Einbeziehung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus deutlich beschleunigen und gleichzeitig Fördermittel einsparen könnte. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-06/254911.jpg" width="588" height="700" alt="Dirk Fieml" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 07 Jun 2022 06:59:43 +0000 Admin 480 at https://vivax-solution.de Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken ist ein voller Erfolg https://vivax-solution.de/kachelinhalt/gigabitkompetenzzentrum-heilbronn-franken-ist-ein-voller-erfolg <span>Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken ist ein voller Erfolg</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Der erste Spatenstich erfolgte in den vergangenen Wochen zudem in den ersten neun Städten und Gemeinden, unter anderem in Nordheim. Bis zum Herbst werden zehn weitere folgen. Anfang 2023 sollen so die ersten Kommunen vollständig mit Highspeed-Internet versorgt sein. „Als Gigabitkompetenzzentrum stehen wir den Kommunen mit Rat und Tat zur Seite und versuchen so viele Themen wie möglich zu standardisieren und zu bündeln. Dies spart Ressourcen und ermöglicht ein einheitliches Vorgehen", so Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax GmbH und Leiter des Gigabitkompetenzzentrums.</p><p>Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und verantwortlich für das Gigabitkompetenzzentrum hierzu: „Da wir nach dem Start der Zusammenarbeit schnell erste Ergebnisse liefern wollten, liefen viele Planungsprozesse und Aktivitäten parallel ab. Diese Dynamik wird von allen unseren Partnern unterstützt. So können wir auf ein äußerst erfolgreiches erstes Projektjahr zurückblicken und mit Schwung die Vorhaben der nächsten Jahre angehen."</p><p>Der Glasfaserausbau in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken schreitet damit zügig voran, wovon Haushalte wie Unternehmen direkt profitieren. Als entscheidender Standortfaktor trägt die Abdeckung mit Breitband-Internet unmittelbar zu deren Attraktivität und Zukunftsfähigkeit bei. Dirk Fieml: „Im ersten Jahr konnten wir mit dem Gigabitkompetenzzentrum schon viele der gesetzten Ziele erreichen. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsregion, uns und den anderen Partner funktioniert und den Glasfaserausbau deutlich beschleunigt."</p><p>Auf dem Bild v.l.n.r.: Wolfram Thielen (Geschäftsführer Operations und Strategische Projekte der Deutschen GigaNetz GmbH), Soeren Wendler (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Deutschen GigaNetz GmbH), Harry Mergel (Oberbürgermeister Stadt Heilbronn), Dr. Andreas Schumm (Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken), Dirk Fieml (Geschäftsführer tktVivax GmbH)</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 05/30/2022 - 11:39</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Heilbronn, 30. Mai 2022</strong></p><p>Vor einem Jahr nahm das Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken seine Arbeit auf – und kann bereits jetzt beeindruckende Erfolge vorweisen. Durch die Kooperation mit den Breitbandspezialisten der tktVivax Group und weiteren Partnern, wie der Deutschen GigaNetz GmbH, konnte die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau massiv vorantreiben. In einem Großteil der beteiligten Kommunen läuft aktuell die Nachfragebündelung oder ist sogar schon abgeschlossen. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-05/pnr49581-2.jpg" width="1024" height="768" alt="Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und tktVivax treiben Breitbandausbau mit Gigabitkompetenzzentrum voran" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 30 May 2022 08:39:08 +0000 Admin 479 at https://vivax-solution.de Breitbandausbau: Kosten optimieren und Geschwindigkeit maximieren https://vivax-solution.de/kachelinhalt/breitbandausbau-kosten-optimieren-und-geschwindigkeit-maximieren <span>Breitbandausbau: Kosten optimieren und Geschwindigkeit maximieren</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Man liest immer wieder, dass die Fördermittel nicht ausgeschöpft werden und dass der Breitbandausbau schneller gehen könnte. Woran liegt das?</strong></p><p>Zunächst muss man hier feststellen, dass die Förderverfahren sehr langwierig sind und sich teilweise über zwei, drei Jahre erstrecken. Das bedeutet, dass vielerorts die Anträge in Vorbereitung oder auch gestellt sind, aber eben noch nicht bewilligt wurden. Rechnet man das ein, entsteht ein realistischeres Bild der Lage.</p><p><strong>Was können Kommunen tun, um schneller voranzukommen?</strong></p><p>Sie sollte in jedem Fall nicht nur auf die Fördermittel setzen, sondern auch den eigenwirtschaftlichen Ausbau vorantreiben. Beides muss sich ergänzen. Im Rahmen der 3.3-er Förderung des Bundes sollte jede Kommune untersuchen, was förderfähig wäre und was nicht. Gleichzeitig lohnt es sich bereits in dieser Phase, mit Investoren zu sprechen, ob es Interesse gibt, sich in der jeweiligen Region eigenwirtschaftlich zu betätigen. Hier ändert sich der Markt derzeit massiv, weil viele Investoren vor allem auch aus dem Ausland den deutschen Breitbandausbau als Chance begreifen und teilweise Summen im hohen Millionenbereich investieren wollen. So besteht die Möglichkeit, schnell mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau zu starten weil man hier kein langwieriges Verfahren durchlaufen muss und die benötigten Fördermittel nur dort zu beantragen, wo keine Ausbauzusagen von möglichen Investoren bestehen. Die Gebäude, bei denen sich eine wirtschaftliche Erschließung nicht darstellen lässt, können dann im Zuge des geförderten Ausbaus erschlossen werden.</p><p><strong>Bis zu 90 Prozent der Kosten eines Glasfasernetzes entfallen auf den Tiefbau, die Montage und das verwendete Material. Was ist zu beachten, um hier die Kosten im Griff zu behalten?</strong></p><p>Die Weichen für den Erfolg eines Glasfaserprojektes werden schon bei der Auswahl des Beratungspartners gestellt. Denn nicht jedes Ingenieurbüro, das sich mit allgemeinen Infrastrukturprojekten beschäftigt, bringt die notwendige Spezial-Expertise für ein Glasfasernetz mit. Zudem ist der Planungsprozess zwar naturgemäß der allererste Kostenfaktor eines Ausbauprojekts, dennoch müssen an dieser Stelle bereits die Folgekosten bedacht werden. In anderen Worten: Es bringt wenig, wenn ein Einkäufer schon in dieser Phase ausschließlich auf den Preis achtet – im Gegenteil. Wichtig ist auch, dass man sich nicht ausschließlich auf die IT verlässt. Zwar wird der Planungsprozess damit enorm beschleunigt. Doch abhängig von der Qualität des Inputs ist das Ergebnis oft sehr ungenau. Das Ergebnis einer softwaregestützten Planung sollte immer manuell ergänzt und angereichert werden. Neben möglichen Unstimmigkeiten bei der Trassenführung können an dieser Stelle beispielsweise auch bereits sogenannte „vergessene Adressen“ identifiziert werden. </p><p><strong>Was verbirgt sich hinter diesen Adressen?</strong></p><p>Das sind Hausanschlüsse, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in den benutzten Datenbanken fehlen. Etwa weil das kartografische Material fehlerhaft aufgearbeitet wurde, falsche vorhandene Bandbreiten hinterlegt sind oder weil das Haus gar keine Straßenadresse hat, was oft bei Aussiedlerhöfen oder nachträglichen Grundstücksbebauungen der Fall ist. Aber auch die digital vorliegenden Daten selbst, wie etwa die des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS, können durchaus fehlerhaft oder unvollständig sein. Die Ursache dafür liegt in unserem föderalen System. Denn die erste Erfassung erfolgt immer auf der untersten, also der kommunalen Ebene. Bis diese dann beim Bundesamt für Geodäsie ankommen, kann viel Zeit vergehen. Dies liefert aber die Datenbasis für das Markterkundungsverfahren. Das führt nicht selten dazu, dass den Projektträgern nicht der aktuelle Stand als Planungsbasis zur Verfügung steht. Das Problem ist, dass „vergessene Adressen“ nachträglich anzuschließen oft nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Gleichzeitig ist der Ärger dann groß und vor allem öffentlich, weil sich die Betroffenen ja in der Regel lautstark und vielfach über die Presse zu Wort melden. Deswegen sollte man beispielsweise ein eigenes Internetportal für das Breitbandprojekt aufbauen, über die Adressen aktiv abgefragt werden. Mit Unterstützung der tktVivax-Tochter Vivax Solution konnten wir dieses Verfahren bereits in unterschiedlichen Projekten implementieren. In einem solchen Portal können die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger automatisiert mit der für das Förderverfahren eingereichten Adressliste abgeglichen wird.</p><p><strong>Wie kann man sonstige Kostenfallen vermeiden?</strong></p><p>Man sollte die Planung von einem unabhängigen Beratungspartner umsetzen lassen. Dabei sollte schon die Feinplanung ein enges Korsett für die Ausführung schnüren. Das ist auch im Sinne des Tiefbauers. Denn je weniger Spielraum er hat, desto genauer kann er das Projekt kalkulieren. Je ungenauer die Vorgaben in einer Ausschreibung sind, desto teurer bietet ein Tiefbauer an, da er dann üblicherweise einen Risikoaufschlag mit einkalkuliert. Man sollte zudem darauf achten, dass der Planungspartner in der Lage ist, den Netzausbau auch während der Umsetzung zu begleiten. Denn in jedem Projekt kommt es zu unvorhersehbaren Vorfällen. Mal kann die Glasfaser nicht wie geplant im Gehweg verlegt werden, weil der Untergrund bereits „voll“ von Leitungen ist, ein anderes Mal stehen vorhandene Bebauungen einer Trassenquerung im Wege. In diesem Falle ist es entscheidend, dass der Planungspartner schnell vor Ort ist und die Planung entsprechend anpasst. Vor allem im geförderten Ausbau ist das von entscheidender Bedeutung. Werden hier durch Abweichungen während der Umsetzung plötzlich Formalien nicht mehr eingehalten, die Voraussetzung für eine Förderfähigkeit sind, besteht das akute Risiko, ganz aus der Förderung zu fallen. Und das ist bei den in der Regel im zweistelligen Millionenbereich liegenden Investitionskosten ein absolut nicht tragbares Risiko.<br /> </p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 05/09/2022 - 12:05</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>9. Mai 2022 | Autor: Uwe Pagel, Press'n'Relations GmbH</strong></p><p>Alle paar Tage wird irgendwo in Deutschland ein Spatenstich für ein neues Glasfasernetz gefeiert. Gleichzeitig stocken jedoch vielerorts die Planungen, weil Förderverfahren lange dauern. Zwar hat die neue Ampelkoalition Besserung versprochen, aber schon jetzt können beim Breitbandausbau mit der richtigen Strategie Zeit und vor allem Kosten gespart werden. Was dabei alles zu beachten ist, erläutert Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group.</p><p>Dieses Interview ist in der <a href="https://www.kommune21.de">Fachzeitschrift kommune21 Ausgabe Mai 2022</a><a> erschienen</a></p><a></a> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-05/pnr49078.jpg" width="1190" height="841" alt="Strategien für den Breitbandausbau" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Mon, 09 May 2022 09:05:20 +0000 Admin 478 at https://vivax-solution.de Vorvermarktung von Glasfasernetzen: Strategie und Hebel https://vivax-solution.de/kachelinhalt/vorvermarktung-von-glasfasernetzen-strategie-und-hebel <span>Vorvermarktung von Glasfasernetzen: Strategie und Hebel</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Mindestquote muss erfüllt werden</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ist eine bestimmte Mindestanzahl von Produktverträgen und damit die Mindestquote erreicht, lohnt sich der Ausbau wirtschaftlich und eine Ausbauentscheidung kann getroffen werden. Die Vorvermarktungsphase ist somit der eigentliche Start eines Glasfaser Roll-Outs. Sie dauert in der Regel drei bis vier Monate und beinhaltet einen kostenlosen oder stark vergünstigten Hausanschluss. Marktübliche Vorvermarktungsquoten liegen zwischen 20 und 40 Prozent der potenziellen Haushalts- und Gewerbekunden. Im Gegensatz dazu gibt es eine Push-Vermarktung, in der alle Gebäude erschlossen werden, welche einem Glasfaseranschluss zustimmen. Die gesamte Take-up-Rate beim Glasfaseranschluss in Deutschland liegt derzeit bei 43 Prozent (Breko, Marktanalyse 2021). </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Clusteranalyse als Basis</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Erfolgreiche Projekte zeigen, dass eine clusterweise Vorvermarktung vorteilhaft ist. So können Bürger gezielter informiert sowie ein möglichst konkreter Ausbauhorizont kommuniziert werden. Aus unserer Umsetzungserfahrung hierzu ist jedoch zuvor eine Clusteranalyse nötig, welche die Ausbaureihenfolge der geplanten Cluster ermittelt. Ein Cluster ist ein Ausbaugebiet, welches aus technischen, geographischen, vertrieblichen und wirtschaftlichen Aspekten eine möglichst sinnvolle Einheit für Ausbau und Betrieb bildet. In einer Business-Case-Betrachtung können anschließend die Mindestvermarktungsquoten – eine notwendige Take-up-Rate - für die jeweiligen Gebiete berechnet werden, um eine Gesamtwirtschaftlichkeit des Projekts gestalten zu können. Denn je nach Gebiet können die Oberflächenbeschaffenheit, Besiedlungsdichte und Vertriebspotenzial unterschiedliche Investitionen nötig machen, mit entsprechenden Folgen für die Wirtschaftlichkeit. Solche Clusteranalysen oder auch die Vorvermarktung sind natürlich nicht zum Nulltarif zu haben, amortisieren sich aber durch eine höhere Netzauslastung in der Regel bereits zu Beginn des Roll-outs.<br />Aus unserer Erfahrung heraus muss jedoch noch ein Punkt beachtet werden: Cluster mit günstigen Topologien und einer besseren Wirtschaftlichkeit können wirtschaftlich grenzwertige Gebiete durch eine erfolgreiche Vorvermarktung tragen, so dass dennoch ein breitflächiger Ausbau und ein wirtschaftlicher Betrieb in der gesamten Fläche möglich wird. Mit Hilfe einer solchen Mischkalkulation und einer Aufnahme von teilweise weniger wirtschaftlichen Teilgebieten – hin zu großflächiger betrachteten Clustern – kann eine höhere Anschlussquote erzielt werden.  </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Vorvermarktung reduziert Investitionsrisiken</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Wir empfehlen eine Vorvermarktung, da sie als ein wichtiges Instrument zur Absicherung des Investitionsrisikos dienen kann, mit dem die Nachfrage schon im Vorfeld erhöht wird. Zwar benötigt eine Vorvermarktung immer Zeit, der Bau verzögert sich somit entsprechend. Dafür spricht jedoch, dass schon zum Projektstart viele Kunden auf dem Netz sind, die die hohen Fixkosten – gerade zu Beginn – decken können. Zudem besteht immer die Gefahr, dass Wettbewerber im selben Gebiet während der Bauzeit einen parallelen Ausbau starten, der das Kundenpotential ohne die entsprechende Absicherung verringern würde. Besonders aus vertrieblicher Sicht ist deswegen eine hohe Präsenz im Rahmen der Vorvermarktung sinnvoll. Aktivitäten vor Ort durch Door-to-Door-Vertriebsmitarbeiter, Townhall-Meetings, Außenwerbung und andere Maßnahmen erzeugen wichtige Multiplikator-Effekte.  Dabei sollte nicht nur Aufmerksamkeit geschaffen, sondern auch die Notwendigkeit des Ausbaus erklärt und die Bürger von der Glasfaser überzeugt werden. Besonders Stadtwerke und Energieversorger können bei einer Vorvermarktung Zusatzpotenziale schaffen, insbesondere durch Cross-Selling-Aktivitäten, wie etwa Kundenboni, die Koppelung mit Stromverträgen oder anderen Angeboten.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Nachfassen lohnt sich</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Gegen eine Vorvermarktung könnte sprechen, dass die Cluster aufgrund des Nichterreichens der Mindestquote nicht ausgebaut werden. Erreichen jedoch einzelne Cluster die Quote nicht auf Anhieb, empfehlen wir eine Wiederholung der Vorvermarktung beispielsweise nach zwei Jahren, da sich das Meinungsbild der Bürger bei einem Ausbau benachbarter Cluster oftmals grundsätzlich ändert. Des Weiteren kann bei Nichterreichen der vorgegebenen Quote auch mit der Kommune in Verhandlung getreten werden. Durch die Kombination aus eigenwirtschaftlichem Ausbau und Fördermitteln kann so die Wirtschaftlichkeit auch bei einer geringeren Quote hergestellt werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Starten, nicht warten</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Nach Abschluss der Vorvermarktungsphase sollte ohne weitere Verzögerung die Bauplanung für das Glasfasernetz durchgeführt werden, um eine zügige Realisierung bewerkstelligen zu können. Es empfiehlt sich zudem, eine Bauvermarktung zu organisieren, da durch diese in der Praxis erfolgreich die letzten unschlüssigen Kunden gewonnen werden können, „wenn die Bagger in der Straße sind“.<br />Eine Vorvermarktung ist somit ein wichtiges Instrument, um beim eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau das Risiko zu verringern. Jedoch bedarf sie einer gründlichen Vorbereitung inklusive einer Clusteranalyse mit entsprechenden Business-Case-Betrachtungen sowie einer durchdachten Marketing- und Vertriebsstrategie, um erfolgreich zu sein. Letztendlich muss der Vertrieb die Kunden überzeugen, einen Produktvertrag abzuschließen. Somit steht und fällt die Vorvermarktung mit einem guten Vertrieb.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 04/26/2022 - 09:23</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>26. April 2022 | Autor: David Hetz, Senior Consultant Vivax Consulting GmbH</strong></p><p>Wenn es um die Entscheidung in den Glasfasereinstieg oder den weiteren Glasfaserausbau von Gebieten geht, muss zuvor gerechnet und analysiert werden, ob sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau rechnet. Hierzu wird im Markt für gewöhnlich auf eine Vermarktungsstrategie gesetzt: Eine Nachfragebündelung, auch Vorvermarktung genannt, um die erheblichen Investitionen abzusichern. Mit einer solchen Strategie will das auszubauende Unternehmen im Vorfeld möglichst viele Bürger überzeugen und an Verträge binden, bevor das Netz ausgebaut ist – gemäß dem Ansatz „sell first – build later“.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/breitband-cockpit-paralax.jpg" width="1762" height="981" alt="Vorplanung bei Breibandnetzen" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Tue, 26 Apr 2022 06:23:43 +0000 Admin 477 at https://vivax-solution.de SWP Stadtwerke Pforzheim setzen beim Kunden- und Netzmanagement auf DICLINA https://vivax-solution.de/kachelinhalt/swp-stadtwerke-pforzheim-setzen-beim-kunden-und-netzmanagement-auf-diclina <span>SWP Stadtwerke Pforzheim setzen beim Kunden- und Netzmanagement auf DICLINA</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>„Ausschlaggebend für die Auswahl von DICLINA war am Ende, dass wir mit diesem Werkzeug den direkten Durchgriff auf die Technik bekommen, ohne dass Zusatzlösungen notwendig sind – etwa auf die Provisionierung der FRITZ!Box oder MSANs. Auf diese Weise haben wir ein einheitliches System für den Vertrieb, die Technik und den Kundenservice. Und alle sehen dasselbe Bild“, fasst Kristian Kronenwetter, Abteilungsleiter Technische Services bei den Stadtwerken Pforzheim, zusammen. Bis zum 1. Mai 2022 soll das neue System in Betrieb genommen werden. Dazu gehört künftig auch die automatisierte Abwicklung der gesamten Bestellstrecke über ein Kundenportal, das von der Digital-Agentur Junge Haie entwickelt und über eine Schnittstelle direkt an DICLINA angebunden wurde.</p><p>Neben DICLINA setzen die Stadtwerke Pforzheim seit Anfang 2021 aber auch auf das Breitband Know-how von tktVivax. So unterstützten die Berater der Tochter Vivax Consulting die Stadtwerke und begleiteten die Vorbereitung des Netzausbaus aktiv mit. So übernahmen sie beispielsweise die Erstellung der Machbarkeitsstudie sowie der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und die Präsentation vor den Gremien. In den kommenden Monaten wird Vivax Consulting auch die Umsetzung des Projektes begleiten. „Wir setzen die Zusammenarbeit gerne fort, denn diese hat bislang ausgesprochen gut funktioniert. Nicht nur fachlich, auch was die Ressourcen angeht. Denn auch wenn manchmal ‚die Hütte gebrannt hat‘, stand das Team schnell und bei Bedarf in erhöhter Kopfzahl zur Verfügung“, berichtet Kristian Kronenwetter. </p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Wed, 04/06/2022 - 09:42</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Pforzheim, 6. April 2022</strong></p><p>Die Stadtwerke Pforzheim verfügen in Sachen Breitband über jahrelange Erfahrung im Geschäftskundensegment. Nun erweitern sie auch ihr Glasfasernetz für Privatkunden unter der Marke SWP. Für das Management dieser neuen Breitbandkunden und der technischen Komponenten des Netzes setzen die Stadtwerke Pforzheim künftig auf die Softwarelösung DICLINA, die von der tktVivax-Tochter Vivax Solution entwickelt und vertrieben wird. Vorausgegangen war der Entscheidung eine intensive Auswahlphase, bei der die Stadtwerke Pforzheim mehrere Lösungen genau unter die Lupe genommen hatten. Zielvorgabe war die Möglichkeit, die mit dem Kunden- und Netzmanagement verbundenen Prozesse so weit wie möglich zu automatisieren. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-04/swp_gebaeude_aussen.jpg" width="1024" height="683" alt="Stadtwerke Pforzheim setzen auf DICLINA" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 06 Apr 2022 06:42:22 +0000 Admin 473 at https://vivax-solution.de ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-solution.de/kachelinhalt/anga-com-2022-der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Fri, 03/25/2022 - 16:19</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 25. März 2022</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der ANGA COM 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p><p><strong>ANGA COM 2022 – 10. bis 12. Mai 2022 in Köln – Halle 7, Stand C14</strong></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-03/anga_com1024.jpg" width="1024" height="267" alt="tktVivax auf der ANGA COM 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Fri, 25 Mar 2022 14:19:30 +0000 Admin 472 at https://vivax-solution.de Vivax Solution GmbH bietet Ausbildungsprogramm zum Aktivtechniker Telekommunikation https://vivax-solution.de/kachelinhalt/vivax-solution-gmbh-bietet-ausbildungsprogramm-zum-aktivtechniker-telekommunikation <span>Vivax Solution GmbH bietet Ausbildungsprogramm zum Aktivtechniker Telekommunikation</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Als Lösungsanbieter hat es sich die Vivax Solution GmbH zu Aufgabe gemacht, Unternehmen bestmöglich im hart umkämpften Breitbandmarkt aufzustellen. Für die tktVivax-Tochter spielen hierbei entsprechend ausgebildete Mitarbeiter eine entscheidende Rolle: „Die Administration von Telekommunikationsnetzen erfordert sehr spezifische Kenntnisse – das kann nicht einfach jeder gelernte Netzwerkadministrator sofort übernehmen. Deswegen bieten wir jetzt ein gezielt gestaltetes Aus- und Weiterbildungsprogramm zum zertifizierten Aktivtechniker Telekommunikation", erläutert Sven Siebrands, Geschäftsführer der Vivax Solution. Dieses deckt ein breites Spektrum an Inhalten ab, die detailliert und praxisorientiert vermittelt werden.</p><p><strong>Das Gelernte praktisch anwenden</strong></p><p>Um die Teilnehmenden bestmöglich auf die eigenverantwortliche Installation, Steuerung und Wartung sämtlicher Aktivkomponenten eines Breitbandnetzes vorzubereiten, werden dementsprechend viele verschiedene Aspekte behandelt. Netzwerktopologien und verschiedene Übertragungstechnologien spielen hierbei eine ebenso wichtige Rolle wie die Funktionsweise von Routern und Switches oder die Grundlagen von Routing- und Switching-Protokollen wie OSPF und Spanning Tree. Neben grundsätzlichem Know-how zu IP-Netzen, werden den Programmteilnehmern auch telekommunikationsspezifische Systeme wie BRAS, ACS und MSAN anschaulich und mit einer aktiven Herangehensweise nähergebracht. Sven Siebrands hierzu: „Wichtig ist, die Aus- und Weiterbildung sehr praxisbezogen zu gestalten, mit einer spürbaren Hands-on-Mentalität. Deswegen wird das theoretische Wissen aus den Kursen konsequent mit praktischen Übungen und Laborversuchen ergänzt. Nur so kann man das Gelernte später auch zuverlässig anwenden."</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Fri, 01/14/2022 - 09:40</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 14. Januar 2022</strong></p><p>Der erfolgreiche Betrieb von Telekommunikationsnetzen erfordert detaillierte Kenntnisse zu deren Funktionsweise. Mit ihrem neuen Ausbildungsprogramm zum zertifizierten Aktivtechniker Telekommunikation stattet die zur tktVivax Group gehörende Vivax Solution GmbH angehende Administratoren und Administratorinnen deshalb nun mit dem nötigen Know-how aus. Im Rahmen der Lektionen bekommen die Teilnehmenden theoretisches Wissen sowie konkrete Fertigkeiten vermittelt, die in praktischen Übungen direkt angewandt werden. Auf Basis ihrer Erfahrungen aus zahlreichen Breitbandprojekten geben die Ausbilder unter anderem grundlegende Kenntnisse zur Installation und Konfiguration von IP-Netzwerken sowie entsprechender Netzwerkkomponenten weiter. Auf diese Weise ausgebildete Aktivtechniker sind in der Lage, Telekommunikationsnetze vollumfänglich zu planen, aufzubauen, zu steuern und zu warten.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/sven_2.jpg" width="978" height="1127" alt="Sven Siebrands, Geschäftsführer der Vivax Solution GmbH" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Fri, 14 Jan 2022 07:40:48 +0000 Admin 465 at https://vivax-solution.de Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen https://vivax-solution.de/kachelinhalt/glasfasernetze-rechtssicher-planen-und-umsetzen-tktvivax-und-ey-law-arbeiten-kunftig <span>Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Zudem planen tktVivax und die Berater von EY auch in weiteren Bereichen eine enge Zusammenarbeit. Hierzu fand bereits Anfang Dezember in Berlin ein Strategiemeeting statt, dessen Ergebnisse in den nächsten Wochen konkretisiert werden sollen. Ende Februar werden die beiden Partner die Inhalte der Zusammenarbeit auf dem Jahrestreffen des AK GAD in Berlin vorstellen. „Ob Telekommunikationsrecht, Gesellschaftsrecht, steuerliche Fragen bei Kooperationen oder regulatorische Themen: Für Versorgungsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen wie für Kommunen türmen sich die Fragestellungen regelrecht auf, wenn sie sich auf dem Breitbandmarkt positionieren wollen. Im AK GAD bieten wir dazu konkrete Informationsangebote, etwa über Webinare, Seminare oder regelmäßige Newsletter", so Prof. Dr. Sven-Joachim Otto zu den Plänen. Neben der Betreuung des AK GAD werden tktVivax und EY Law im kommenden Jahr auch die gemeinsame Marktbearbeitung systematisch aufbauen. „Wir sind derzeit noch in teilweise sehr unterschiedlichen Kundengruppen unterwegs. Insofern profitieren wir auch hier von der Zusammenarbeit, indem EY Law und wir den gemeinsamen Zugang zu unseren Kunden finden.", ergänzt Dirk Fieml.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Wed, 12/15/2021 - 09:29</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 15. Dezember 2021</strong></p><p>Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft werden der Breitbandspezialist tktVivax und Ernst &amp; Young Law (EY Law) künftig eng zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang übernimmt EY Law auch die rechtliche Betreuung und Beratung des AK GAD. „Die tktVivax Group deckt als Berater und Umsetzer von Glasfaserprojekten den strategischen, kaufmännischen und operativen Prozess ab. Wir übernehmen in diesem Zusammenhang den rechtlichen Part. Damit bieten wir gemeinsam ein Komplettpaket für die rechtssichere Umsetzung von Glasfaserprojekten", fasst Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law, die Zielsetzung der Kooperation zusammen. Für Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group, bedeutet die neue Partnerschaft eine weitere Komplettierung des Angebots. „Wir haben uns von vornherein als ganzheitlicher Full-Service-Spezialist in Sachen Breitband positioniert: von der Planung und Fördermittelberatung über die benötigten IT-Werkzeuge bis hin zur Umsetzung und zum Betrieb von Glasfasernetzen. Gemeinsam mit EY Law verfügen wir über eine Expertise, die in dieser Breite auf dem Markt wohl kaum ein zweites Mal zu finden ist", beschreibt er die Alleinstellungsmerkmale.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/sven-joachim_otto_2538.jpg" width="1620" height="1080" alt="Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 15 Dec 2021 07:29:18 +0000 Admin 463 at https://vivax-solution.de Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-solution.de/kachelinhalt/der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 12/13/2021 - 10:54</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Essen, 13. Dezember 2021</strong></p><p><strong>E-world 2022 – 8. bis 10. Februar 2022 in Essen – Halle 2, Stand 322</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der E-world 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/e-world_rgb_s-schrift.png" width="1348" height="720" alt="tktVivax auf der E-world 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 13 Dec 2021 08:54:27 +0000 Admin 461 at https://vivax-solution.de Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher https://vivax-solution.de/kachelinhalt/gute-vorbereitung-macht-glasfaser-wirtschaftlicher <span>Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Geförderter vs. eigenwirtschaftlicher Ausbau</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Mit dem Graue-Flecken-Förderprogramm können kommunale Eigenunternehmen wie Stadtwerke, die sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand befinden, neue Fördermittel des Bundes für den Ausbau der Glasfasernetze beantragen. Denn die sogenannte Aufgreifschwelle, ab denen Anschlüsse förderfähig werden, wurde von 30 auf 100 Mbit/s erhöht. Alternativ stehen aber ebenfalls seit April attraktive KfW-Förderkredite für einen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau zur Verfügung. </p><p>Beide Vorgehensweisen haben ihre Vorteile: Natürlich kann es bei geschicktem Ausnutzen aller Fördertöpfe des Bundes und der Länder gelingen, einen Großteil der Investitionskosten abzudecken. Und die liegen bei einer mittelgroßen Kommune bereits bei rund 30 bis 40 Mio. €. Auf der anderen Seite muss auch bedacht werden, dass schon der die Bearbeitung des Fördervahrens einen großen Aufwand mit sich bringt, der ohne externe Unterstützung kaum zu stemmen ist. Dazu gehört ein umfangreiches Markterkundungsverfahren. Auch die Vorgaben wirken sich beispielsweise auch auf Form und Umfang der notwendigen Ausschreibungen aus. Zudem führt die Angriffsschwelle von 100 Mbit/s dazu, dass der Ausbau nicht immer tatsächlich flächendeckend gefördert wird. Diese Grenze soll bis 2023 auf 300 Mbit angehoben werden. Eine Entscheidung hierüber steht indes noch aus. Deswegen warten derzeit viele Kommunen, Gebietskörperschaften oder Stadtwerke noch ab. Dazu kommt, dass die Förderverfahren zeitaufwendig sind und durchaus bis zu zwei Jahren dauern können.</p><p>Der eigenwirtschaftliche Ausbau hingegen wird von solchen Hemmnissen nicht gebremst. Hier ist es entscheidend, zum einen den richtigen Partner zu finden, der den Ausbau finanziert. Daneben müssen die Vorgaben klar definiert sein – von der Vertragsgestaltung bis hin zur Qualitätssicherung bei den Tiefbaumaßnahmen. Wie so etwas gelingen kann, zeigen zahlreiche Beispiele, die vom Netzausbau eines kleineren Stadtwerks bis hin zur Versorgung einer ganzen Wirtschaftsregion reichen. Etwa bei den Stadtwerken Lauterbach: Hier konnte mit Unterstützung von tktVivax der eigenwirtschaftliche Netzausbau kurzfristig in die Gänge gebracht und deutlich beschleunigt werden. In anderen Fällen, wie etwa in Montabaur, haben örtliche Stadtwerke mit dem externen Investor eine gemeinsame Glasfasergesellschaft gegründet, die für den Ausbau verantwortlich ist. Und in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken wird der gesamte Netzausbau über ein Gigabitkompetenzzentrum koordiniert, das von tktVivax geleitet wird. Diese Ansätze haben nicht nur den Vorteil, dass sie deutlich schneller angegangen und umgesetzt werden können als ein gefördertes Projekt. Es werden am Ende auch viele Millionen Euro an Steuergeldern eingespart, die an anderer Stelle sinnvoller investiert werden können.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Make or Buy</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ziel sollte es sein, das notwendige Know-how in Sachen Breitband über die Zeitachse hinweg selbst aufzubauen und so die Wertschöpfung ins eigene Haus zu holen. Dafür müssen die einzelnen Wegpunkte eines Breitbandprojekts einzeln betrachtet und jeweils entschieden werden, inwieweit Unterstützung notwendig ist oder nicht. Bewährt hat es sich, wenn man schon zu diesem Zeitpunkt mit einem Partner spricht, der die Herausforderung „Breitband“ buchstäblich in ihrer gesamten Bandbreite beherrscht. Bei der Auswahl des Partners sollte man aber darauf achten, ob dessen Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist, den dazu notwendigen Know-how-Transfer aktiv zu unterstützen. Ebenso muss der externe Partner umsetzungsorientiert arbeiten. Es reicht nicht aus, ein Konzept auszuarbeiten und dann die Realisierung anderen zu überlassen. Notwendig ist vielmehr eine aktive Begleitung des Projekts bis zu dem Zeitpunkt, an dem die jeweiligen Aufgaben vom Unternehmen selbst übernommen werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Gut geplant ist halb gewonnen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Üblicherweise wird der Aufbau eines Glasfasernetzes als Ganzes geplant. Es wird festgelegt, wo die Hauptverteiler (Points of Presence – PoPs) stehen sollen, wo Glasfaserunterverteiler installiert werden und wo die Rohrverbände bis hin zum Hausübergabepunkt verlegt werden sollen, der in der Regel im Keller des Gebäudes platziert wird. Welche Kapazitäten einzuplanen sind, ist, wie bereits beschrieben, oft schon durch den Fördermittelantrag festgelegt.</p><p>Die Wirtschaftlichkeit des Netzausbaus hängt dann aber stark davon ab, wo begonnen wird. Dazu muss das Netz in einzelne Cluster eingeteilt werden. Mittels einer Cluster-Analyse kann dann untersucht werden, welche Klientel in den einzelnen Clustern angesiedelt sind und vor allem, welchen Bedarf diese Klientel haben. Die ersten Gebiete, die versorgt werden, sind dann die mit der höchsten potenziellen Kundendichte. Das ist in der Regel nicht das Stadtzentrum, sondern die Peripherie mit ihren großen Wohngebieten, in denen viele Menschen leben. Man startet deswegen in der Regel nicht in der Reihenhaussiedlung, sondern dort, wo mit einem Hausanschluss gleich dutzende Wohneinheiten versorgt werden können.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Das Geschäftsmodell ist entscheidend</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Alternativen, sich im Breitbandgeschäft aufzustellen: Als Passiv- sowie als Aktivnetzbetreiber oder/und zusätzlich als Diensteanbieter. Ein Passivnetz zu errichten und zu vermarkten, ist dabei sicherlich das einfachste Geschäftsmodell. Hier übernimmt der Netzbetreiber als „Dark-Fiber-Anbieter“ lediglich den Bau des Glasfasernetzes und sorgt für die Hausanschlüsse und Anschlüssen in der Wohnung. Um alles andere, von den aktiven Netzkomponenten bis hin zu den Produkten kümmert sich der Pächter des Netzes. Ein solches Geschäftsmodell ist gut kalkulierbar, enthält weniger Risiken; allerdings ist  auch die zu erwartende Marge relativ gering. Mit dem Betrieb eines Aktivnetzes lässt sich dagegen die Wertschöpfungstiefe deutlich steigern. Für den Aufbau und den Betrieb eines solchen Netzes sind aber auch ganz andere Kompetenzen gefragt, die entweder selbst aufgebaut werden müssen oder durch externe Spezialisten abgedeckt werden. Die höchsten Chancen, aber auch Risiken, bietet die Aufstellung als Komplettanbieter, also als Aktivnetzbetreiber und als Diensteanbieter.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> White Label oder selbst machen?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Gerade Neueinsteiger oder kleinere Stadtwerke setzen auf dem Weg zum Komplettanbieter gerne auf White-Label-Angebote. Das bedeutet, Produkte und Dienstleistungen externer Unternehmen werden unter dem Label des lokalen Anbieters vermarktet. Das gilt nicht nur für Kernprodukte wie Internet, Telefonie und IPTV, sondern auch für das Call Center oder den Vertrieb. Der vermeintliche Vorteil: Solche Angebote sind schneller zu implementieren. Der mögliche Nachteil: Liefert der externe Partner mangelhafte Produkte oder bietet einen schlechten Service, schlägt das voll auf das eigene Image durch. Je nach Vertragsgestaltung hat man dann aber wenig oder gar keinen Einfluss darauf, die Situation zu verbessern. Kommt dennoch ein White-Label-Modell infrage, sollten zuvor einige Fragen geklärt sein. Dazu gehört eine exakte Leistungsbeschreibung bis hin zu den eingesetzten IT-Systemen. Damit kann vermieden werden, dass später einzelne Leistungen unterschiedlich interpretiert werden. Es muss klar sein, wer welche Aufgaben übernimmt und wie die Schnittstellen zwischen internen und externen Teams aussehen sollen. Dazu sollten die angebotenen Produkte flexibel gestaltbar sein. Hat der externe Partner lediglich vorgefertigte Produkte im Angebot, wird es schwer, schnell auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren. Auch was die bezogenen Leistungen angeht, ist Flexibilität entscheidend. Das gilt sowohl für die Modularität des Angebots als auch für die Kündigungsfristen. Nur so kann das Versorgungsunternehmen jederzeit auf neue Anforderungen reagieren und beispielsweise einzelne Leistungsbausteine sukzessive in die eigenen Hände überführen. Daneben sollte das Business-Modell genau durchgerechnet werden: White-Label senkt zwar die Eintrittsschwelle in den Breitbandmarkt deutlich, der externe Partner will jedoch auch Geld verdienen. Dies muss schon bei der Auswahl des Partners bedacht und durchgerechnet werden. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Alles meins oder besser Open-Access?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Man stelle sich vor: Hätte man damals das Wassernetz genauso ausgebaut, wie derzeit viele Glasfasernetze, dann hätten heute die Verbraucher in den Städten mehrere Wasseranschlüsse zur Verfügung. Bewohner in „unwirtschaftlichen“ Regionen hingegen würden kein fließendes Wasser bekommen. Während der Energiemarkt längst liberalisiert ist und diskriminierungsfreie Netzzugänge bestehen, herrschen im TK-Markt immer noch ein Strukturwettbewerb und parallele Netze mit unterscheidlichen Technologien vor. Zwar werden sogenannte Open-Access-Modelle im Stadtwerkeumfeld oft debattiert. Jedoch kommen diese Modelle in der Branche noch immer zu kurz, obwohl sie signifikante Skaleneffekte versprechen. Eine höhere Netzauslastung verbessert die gesamte Wirtschaftlichkeit eines Breitbandnetzes und sorgt damit für einen schnelleren „Return-on-Invest“ beim Open-Access-Anbieter. Hinzu kommt, dass das Vorhandensein mehrerer Diensteanbieter und eine größere Glasfaserproduktvielfalt zu einer höheren Akzeptanz beim Bürger beiträgt. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Glasfaserinfrastrukturen ist es jedoch wichtig darauf zu achten, dass das Faserkonzept (u.a. Reserve für zusätzlichen Bedarf), sowie die Übergabepunkte, Resale-Schnittstellen und das Netzmanagement spezifisch an das angewendete Open-Access-Modell/die Open-Access-Kooperation angepasst sind. Hinzu kommen komplexere Anforderungen an Prozesse und Betrieb (z.B. Service, Traffic). Denn Schlüsselfaktor für den Open-Access-Betrieb ist ein hoher Automatisierungsgrad für Open-Access-Anbieter und ihre Kooperationspartner.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Aufgepasst beim Tiefbau</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Egal ob Kommune oder Stadtwerk: Wer heute ein Glasfasernetz baut, tut dies meist zum ersten und in der Regel auch zum letzten Mal. Das bedeutet gleichzeitig, dass es an Erfahrungen hinsichtlich der spezifischen Tiefbauanforderungen fast immer mangelt. Die Auftraggeber gehen deswegen vielerorts an ein solches Projekt genauso heran, wie an „ganz normale“ Tiefbauprojekte. Das zieht zahlreiche Risiken nach sich, die durch eine kompetente Beratung im Vorfeld und durch eine aktive Begleitung des Netzbaus vermieden werden können.</p><p>Ein Kernproblem beim Bau eines Glasfasernetzes ist es, dass der Kostenanteil des Tiefbaus in der Regel 80 bis 90 Prozent der Gesamtinvestitionen ausmacht. Trifft man die Entscheidung allein über die Höhe des Angebots, kann man die Kosten zwar spürbar senken., dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass Qualität gerade beim Bau eines Glasfasernetzes buchstäblich ihren Preis hat.</p><p>Es klingt trivial, ist aber oft nicht gegeben: Auf der Baustelle muss immer deutschsprachiges Personal anwesend sein. Aufgrund des Fachkräftemangels greifen auch deutsche Tiefbauer zunehmend auf Arbeitskräfte aus ganz Europa (und darüber hinaus) zurück. Gleichzeitig findet der Netzbau in sensiblen Bereichen, am Rande von Verkehrswegen, im Fußgängerbereich oder beim Hausanschluss auch im Privatgelände statt. Wenn hier Probleme auftreten und kein Arbeiter die deutsche Sprache beherrscht, kann es schnell zu Konflikten kommen.</p><p>Auch auf die Ausführung kommt es an: Im Straßenbereich sollte beispielsweise die Verlegetiefe mindestens 80 Zentimeter, unter dem Gehweg nicht unter 60 Zentimeter betragen. Da Aufwand und Kosten aber mit der Verlegetiefe zunehmen, wird das in der Praxis oft nicht ein- oder durchgehalten. Denn abgerechnet wird meist über Fest- und Meterpreis. Die Folge: Das Risiko der Beschädigung der Leitungen bei späteren Baumaßnahmen nimmt deutlich zu. Zudem werden oft Biegeradien nicht eingehalten, was das Einblasen der Glasfaser behindert. Von den eingesetzten Materialien bis hin zur technisch einwandfreien Vorbereitung des Hausanschlusses gibt es zahlreiche weitere Themen, die möglichst frühzeitig bedacht, vertraglich geregelt und dann während der Bauphase auch überwacht werden müssen. Um hier Risiken zu minimieren oder damit auch Kosten zu sparen, lohnt es sich, über eine externe Unterstützung nachzudenken.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Netz und Kunden managen</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ist das neue Glasfasernetz endlich fertig, müssen Kunden gewonnen, erfasst und gemeinsam mit dem Netz gemanagt werden. Dazu sind eigene IT-Systeme nötig, denn mit herkömmlichen CRM-Systemen wie im Energievertrieb können die speziellen Anforderungen im Breitbandbereich nicht abgedeckt werden. Teilprozesse können hier beispielsweise mit den Lösungen der großen TK-Anbieter abgebildet werden. Soll jedoch der Gesamtprozess von der Anfrage über den Vertrag und die Provisionierung der Kunden mit der notwendigen Hardware bis zur Freischaltung und anschließenden Abrechnung abgedeckt werden, gibt es noch kaum Komplettlösungen. Eine davon ist DICLINA von Vivax Solution. DICLINA steht für „Digital Client and Network Administration Software“ und ist ein Diensteanbieter unabhängiges System. Durch den Einsatz von Systemen, die wenig externe Schnittstellen benötigen, sind nur wenige Mitarbeiter notwendig, um auch ein hohes Kundenaufkommen bewältigen zu können. So können zum Beispiel Neukunden unkompliziert provisioniert werden, ohne dass die Unterstützung durch Techniker nötig ist. Auch sollte als Kundenschnittstelle ein an den jeweiligen Auftritt des Versorgers anpassbares Portal zur Verfügung stehen, über das Interessenten die Verfügbarkeit der einzelnen Angebote und Datenraten an ihrer Adresse prüfen können. Über diese Kundenschnittstelle muss später auch der Online-Zugriff auf Rechnungen und Einzelverbindungsnachweise möglich sein. Egal für welches System man sich entscheidet: Wichtig ist, dass es ganzheitliche Lösungen anbietet.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Thu, 12/09/2021 - 14:38</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>9. Dezember 2021 | Autor: Dirk Fieml, CEO tktVivax Group</strong></p><p>Der Wandel zum Digitalversorger ist derzeit für viele Unternehmen in der Versorgungswirtschaft attraktiv. Doch um mit einem Breitbandnetz tatsächlich Geld verdienen zu können, sind viele Dinge zu beachten.</p><p><em>Dieser Fachartikel erschien exklusiv auch in der <a href="http://www.emw-online.com/"> e|m|w Ausgabe 06/21</a>.<br />Das PDF zum Artikel können Sie <a href="https://www.tkt-vivax.de/sites/default/files/emwFachartikel2021.pdf" target="_blank">hier herunterladen</a>.</em></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/emw_21-6_04_sp_gute_vorbereitung_macht_breitband_wirtschaftlicher.jpg" width="2480" height="3507" alt="Fachartikel e|m|w: Breitbandausbau für Stadtwerke" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Thu, 09 Dec 2021 12:38:13 +0000 Admin 460 at https://vivax-solution.de