Netzplanung https://vivax-solution.de/ en Die Tücken bei der Planung von Glasfasernetzen https://vivax-solution.de/kachelinhalt/die-tucken-bei-der-planung-von-glasfasernetzen <span>Die Tücken bei der Planung von Glasfasernetzen</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri, sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:24px">Die Weichen für den Erfolg eines Glasfaserprojektes werden schon bei der Auswahl des Beratungspartners gestellt. Denn nicht jedes Ingenieurbüro, das sich mit allgemeinen Infrastrukturprojekten beschäftigt, bringt die notwendige Spezial-Expertise für ein Glasfasernetz mit. Entsprechend sollten schon bei der Vorauswahl die spezifische Ausbildung der Teammitglieder sowie die einschlägigen Erfahrungen aus Referenzprojekten abgefragt werden. Zudem ist der Planungsprozess zwar naturgemäß der allererste Kostenfaktor eines Ausbauprojekts, dennoch müssen an dieser Stelle bereits die Folgekosten bedacht werden. In anderen Worten: Es bringt deswegen wenig, wenn ein Einkäufer schon in dieser Phase ausschließlich auf den Preis achtet – im Gegenteil. </span></span></span></span></span></span></span></span></p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Qualität vor Schnelligkeit </h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Für die Planung eines Glasfasernetzes stehen heute auf dem Markt ganz unterschiedliche IT-Werkzeuge zur Verfügung. Der Vorteil: Der Planungsprozess wird enorm beschleunigt. Doch abhängig von der Qualität des Inputs ist das Ergebnis oft sehr ungenau. Aber auch eine rein „händische“ Planung bringt meist nicht das beste Ergebnis. Denn abgesehen von dem hohen Aufwand, der damit verbunden ist, werden im manuellen Planungsprozess nicht selten Optimierungspotenziale übersehen, die eine Software-Lösung automatisch berücksichtigt, etwa bei der Trassenführung. Deswegen empfiehlt es sich, immer in zwei Schritten vorzugehen. Das Ergebnis einer softwaregestützten Planung sollte immer manuell ergänzt und angereichert werden. Neben möglichen Unstimmigkeiten bei der Trassenführung können an dieser Stelle beispielsweise auch bereits so genannte „vergessene Adressen“ identifiziert werden. Das sind Hausanschlüsse, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in den benutzten Datenbanken fehlen. Etwa weil das kartografische Material fehlerhaft aufgearbeitet wurde, falsche vorhandene Bandbreiten hinterlegt sind oder weil das Haus gar keine Straßenadresse hat, was oft bei Aussiedlerhöfen oder nachträglichen Grundstücksbebauungen der Fall ist. Darüber hinaus kann das Faser- und Materialkonzept bei einem solchen Hybriden Vorgehen optimal an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Dabei gilt es sich natürlich auch an den Vorgaben des Bundes und der Länder zu orientieren, denn die Einhaltung ist eine zentrale Bedingung für die Förderfähigkeit eines Projekts. </p><p>Zu beachten ist dabei, dass sich nicht jedes IT-Programm gleich gut für die Planung eignet. Deswegen ist hier immer zu hinterfragen, welche Software-Lösung vom Planungspartner eingesetzt wird. Die entsprechende Dokumentation sollte ebenfalls Teil des Qualitätsmanagements sein, das ein Beratungspartner mitbringen muss. Auch dies sollte bereits bei der Auswahl berücksichtig werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Wer plant was für wen?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Grundsätzlich wird im Prozess zwischen Struktur-/Masterplanung, Grobplanung, Feinplanung und Ausführungs- bzw. Genehmigungsplanung unterschieden. Die Masterplanung soll lediglich ausreichend Informationen für die Entscheidung liefern, ob sich ein Vorhaben lohnt oder nicht. Hier reicht ein rein IT-gestütztes Verfahren meist aus. Bei der Grobplanung sind die Anforderungen in der Regel schon höher, denn die hieraus resultierenden Materiallisten sowie Massen und Mengen werden erfahrungsgemäß  bereits für das Leistungsverzeichnis einer Ausschreibung herangezogen. Die Feinplanung schließlich wird schon dem Tiefbauer an die Hand gegeben. In der Ausführungsplanung kommt dann eine detaillierte Sicht auf Besonderheiten in der Trassenführung, technische Vorgaben für die Verlegung, Strassen- oder Gleisquerungen etc. hinzu. </p><p>Dabei kommt es auch stark darauf an, ob die Planung vom Auftraggeber an ein unabhängiges Ingenieurbüro oder an einen Generalunternehmer, sprich: an das Tiefbauunternehmen übergeben wird. Letzteres wird in der Regel danach trachten, die Ausführung in seinem Sinne zu optimieren. Also beispielweise Trassenquerungen zu vermeiden oder Leitungen im Freiland statt unter dem Gehweg zu verlegen.  Schließt man dazu womöglich einen Vertrag ab, der auf Meterbasis abgerechnet wird, sind höhere Kosten quasi unvermeidbar.</p><p>Besser ist es, die Planung von einem unabhängigen Beratungspartner umsetzen zu lassen. Dabei sollte die Feinplanung durchaus ein enges Korsett für die Ausführung schnüren. Das ist auch im Sinne des Tiefbauers. Denn je weniger Spielraum er hat, desto genauer kann er das Projekt kalkulieren. Zum einen wird so das Abschließen eines Pauschalpreises statt einer meterbasierten Abrechnung vereinfacht. Zum anderen werden auch die Risiken für den Tiefbauer minimiert und die Ausschreibung vereinfacht. Je ungenauer die Vorgaben in einer Ausschreibung sind, desto teurer bietet ein Tiefbauer an, da er dann üblicherweise einen Risikoaufschlag mit einkalkuliert. Wenn er sich überhaupt bewirbt. Schließlich herrscht auf dem Markt derzeit kein Mangel an Ausschreibungen, sondern eher an den ausführenden Firmen.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Auch die Umsetzung begleiten</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der Planungsprozess ist mit dem Baubeginn keineswegs abgeschlossen. Deswegen sollte man bei der Auswahl des Planungspartners darauf achten, dass er in der Lage ist, den Netzausbau auch während der Umsetzung zu begleiten. Denn in jedem Projekt kommt es zu unvorhersehbaren Vorfällen. Mal kann die Glasfaser nicht wie geplant im Gehweg verlegt werden, weil der Untergrund bereits „voll“ von Leistungen ist, ein anderes Mal stehen vorhandene Bebauungen einer Trassenquerung im Wege. In diesem Falle ist es entscheidend, dass der Planungspartner schnell vor Ort ist und die Planung entsprechend anpasst. Vor allem im geförderten Ausbau ist das von entscheidender Bedeutung. Werden hier durch Abweichungen während der Umsetzung plötzlich Formalien nicht mehr eingehalten, die Voraussetzung für eine Förderfähigkeit sind, besteht das akute Risiko, ganz aus der Förderung zu fallen. Und das ist bei den in der Regel im zweistelligen Millionenbereich liegenden Investitionskosten ein absolut nicht tragbares Risiko.</p> <span><img style="" src="/sites/default/files/2022-07/viv-planungsprozess-stadtundwerk.jpg" alt="" title="" typeof="foaf:Image" /></span> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 07/18/2022 - 16:34</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>18. Juli 2022 | Autor: Florian Donath, CTO tktVivax Group</strong></p><p>Bis zu 90 Prozent der Kosten eines Glasfasernetzes entfallen auf den Tiefbau, die Montage und das verwendete Material. Entsprechend groß sind die Einsparungspotentiale, wenn ein solches Netz gut geplant wird. Umgekehrt können Fehler bei der Planung richtig teuer werden. Diese können jedoch vermieden werden, wenn man den Planungsprozess optimal aufsetzt. </p><p>Dieser Fachartikel ist in der Fachzeitschrift <a href="https://www.stadt-und-werk.de"> stadt+werk Ausgabe 7-8/2022</a> erschienen</p><p> </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-07/viv-planungsprozess-stadtundwerk.jpg" width="1131" height="800" alt="Fachartikel Tücken der Planung von Glasfasernetzen" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Mon, 18 Jul 2022 13:34:37 +0000 Admin 483 at https://vivax-solution.de Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken ist ein voller Erfolg https://vivax-solution.de/kachelinhalt/gigabitkompetenzzentrum-heilbronn-franken-ist-ein-voller-erfolg <span>Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken ist ein voller Erfolg</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Der erste Spatenstich erfolgte in den vergangenen Wochen zudem in den ersten neun Städten und Gemeinden, unter anderem in Nordheim. Bis zum Herbst werden zehn weitere folgen. Anfang 2023 sollen so die ersten Kommunen vollständig mit Highspeed-Internet versorgt sein. „Als Gigabitkompetenzzentrum stehen wir den Kommunen mit Rat und Tat zur Seite und versuchen so viele Themen wie möglich zu standardisieren und zu bündeln. Dies spart Ressourcen und ermöglicht ein einheitliches Vorgehen", so Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax GmbH und Leiter des Gigabitkompetenzzentrums.</p><p>Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und verantwortlich für das Gigabitkompetenzzentrum hierzu: „Da wir nach dem Start der Zusammenarbeit schnell erste Ergebnisse liefern wollten, liefen viele Planungsprozesse und Aktivitäten parallel ab. Diese Dynamik wird von allen unseren Partnern unterstützt. So können wir auf ein äußerst erfolgreiches erstes Projektjahr zurückblicken und mit Schwung die Vorhaben der nächsten Jahre angehen."</p><p>Der Glasfaserausbau in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken schreitet damit zügig voran, wovon Haushalte wie Unternehmen direkt profitieren. Als entscheidender Standortfaktor trägt die Abdeckung mit Breitband-Internet unmittelbar zu deren Attraktivität und Zukunftsfähigkeit bei. Dirk Fieml: „Im ersten Jahr konnten wir mit dem Gigabitkompetenzzentrum schon viele der gesetzten Ziele erreichen. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsregion, uns und den anderen Partner funktioniert und den Glasfaserausbau deutlich beschleunigt."</p><p>Auf dem Bild v.l.n.r.: Wolfram Thielen (Geschäftsführer Operations und Strategische Projekte der Deutschen GigaNetz GmbH), Soeren Wendler (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Deutschen GigaNetz GmbH), Harry Mergel (Oberbürgermeister Stadt Heilbronn), Dr. Andreas Schumm (Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken), Dirk Fieml (Geschäftsführer tktVivax GmbH)</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 05/30/2022 - 11:39</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Heilbronn, 30. Mai 2022</strong></p><p>Vor einem Jahr nahm das Gigabitkompetenzzentrum Heilbronn-Franken seine Arbeit auf – und kann bereits jetzt beeindruckende Erfolge vorweisen. Durch die Kooperation mit den Breitbandspezialisten der tktVivax Group und weiteren Partnern, wie der Deutschen GigaNetz GmbH, konnte die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau massiv vorantreiben. In einem Großteil der beteiligten Kommunen läuft aktuell die Nachfragebündelung oder ist sogar schon abgeschlossen. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-05/pnr49581-2.jpg" width="1024" height="768" alt="Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und tktVivax treiben Breitbandausbau mit Gigabitkompetenzzentrum voran" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 30 May 2022 08:39:08 +0000 Admin 479 at https://vivax-solution.de Breitbandausbau: Kosten optimieren und Geschwindigkeit maximieren https://vivax-solution.de/kachelinhalt/breitbandausbau-kosten-optimieren-und-geschwindigkeit-maximieren <span>Breitbandausbau: Kosten optimieren und Geschwindigkeit maximieren</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Man liest immer wieder, dass die Fördermittel nicht ausgeschöpft werden und dass der Breitbandausbau schneller gehen könnte. Woran liegt das?</strong></p><p>Zunächst muss man hier feststellen, dass die Förderverfahren sehr langwierig sind und sich teilweise über zwei, drei Jahre erstrecken. Das bedeutet, dass vielerorts die Anträge in Vorbereitung oder auch gestellt sind, aber eben noch nicht bewilligt wurden. Rechnet man das ein, entsteht ein realistischeres Bild der Lage.</p><p><strong>Was können Kommunen tun, um schneller voranzukommen?</strong></p><p>Sie sollte in jedem Fall nicht nur auf die Fördermittel setzen, sondern auch den eigenwirtschaftlichen Ausbau vorantreiben. Beides muss sich ergänzen. Im Rahmen der 3.3-er Förderung des Bundes sollte jede Kommune untersuchen, was förderfähig wäre und was nicht. Gleichzeitig lohnt es sich bereits in dieser Phase, mit Investoren zu sprechen, ob es Interesse gibt, sich in der jeweiligen Region eigenwirtschaftlich zu betätigen. Hier ändert sich der Markt derzeit massiv, weil viele Investoren vor allem auch aus dem Ausland den deutschen Breitbandausbau als Chance begreifen und teilweise Summen im hohen Millionenbereich investieren wollen. So besteht die Möglichkeit, schnell mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau zu starten weil man hier kein langwieriges Verfahren durchlaufen muss und die benötigten Fördermittel nur dort zu beantragen, wo keine Ausbauzusagen von möglichen Investoren bestehen. Die Gebäude, bei denen sich eine wirtschaftliche Erschließung nicht darstellen lässt, können dann im Zuge des geförderten Ausbaus erschlossen werden.</p><p><strong>Bis zu 90 Prozent der Kosten eines Glasfasernetzes entfallen auf den Tiefbau, die Montage und das verwendete Material. Was ist zu beachten, um hier die Kosten im Griff zu behalten?</strong></p><p>Die Weichen für den Erfolg eines Glasfaserprojektes werden schon bei der Auswahl des Beratungspartners gestellt. Denn nicht jedes Ingenieurbüro, das sich mit allgemeinen Infrastrukturprojekten beschäftigt, bringt die notwendige Spezial-Expertise für ein Glasfasernetz mit. Zudem ist der Planungsprozess zwar naturgemäß der allererste Kostenfaktor eines Ausbauprojekts, dennoch müssen an dieser Stelle bereits die Folgekosten bedacht werden. In anderen Worten: Es bringt wenig, wenn ein Einkäufer schon in dieser Phase ausschließlich auf den Preis achtet – im Gegenteil. Wichtig ist auch, dass man sich nicht ausschließlich auf die IT verlässt. Zwar wird der Planungsprozess damit enorm beschleunigt. Doch abhängig von der Qualität des Inputs ist das Ergebnis oft sehr ungenau. Das Ergebnis einer softwaregestützten Planung sollte immer manuell ergänzt und angereichert werden. Neben möglichen Unstimmigkeiten bei der Trassenführung können an dieser Stelle beispielsweise auch bereits sogenannte „vergessene Adressen“ identifiziert werden. </p><p><strong>Was verbirgt sich hinter diesen Adressen?</strong></p><p>Das sind Hausanschlüsse, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in den benutzten Datenbanken fehlen. Etwa weil das kartografische Material fehlerhaft aufgearbeitet wurde, falsche vorhandene Bandbreiten hinterlegt sind oder weil das Haus gar keine Straßenadresse hat, was oft bei Aussiedlerhöfen oder nachträglichen Grundstücksbebauungen der Fall ist. Aber auch die digital vorliegenden Daten selbst, wie etwa die des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS, können durchaus fehlerhaft oder unvollständig sein. Die Ursache dafür liegt in unserem föderalen System. Denn die erste Erfassung erfolgt immer auf der untersten, also der kommunalen Ebene. Bis diese dann beim Bundesamt für Geodäsie ankommen, kann viel Zeit vergehen. Dies liefert aber die Datenbasis für das Markterkundungsverfahren. Das führt nicht selten dazu, dass den Projektträgern nicht der aktuelle Stand als Planungsbasis zur Verfügung steht. Das Problem ist, dass „vergessene Adressen“ nachträglich anzuschließen oft nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Gleichzeitig ist der Ärger dann groß und vor allem öffentlich, weil sich die Betroffenen ja in der Regel lautstark und vielfach über die Presse zu Wort melden. Deswegen sollte man beispielsweise ein eigenes Internetportal für das Breitbandprojekt aufbauen, über die Adressen aktiv abgefragt werden. Mit Unterstützung der tktVivax-Tochter Vivax Solution konnten wir dieses Verfahren bereits in unterschiedlichen Projekten implementieren. In einem solchen Portal können die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger automatisiert mit der für das Förderverfahren eingereichten Adressliste abgeglichen wird.</p><p><strong>Wie kann man sonstige Kostenfallen vermeiden?</strong></p><p>Man sollte die Planung von einem unabhängigen Beratungspartner umsetzen lassen. Dabei sollte schon die Feinplanung ein enges Korsett für die Ausführung schnüren. Das ist auch im Sinne des Tiefbauers. Denn je weniger Spielraum er hat, desto genauer kann er das Projekt kalkulieren. Je ungenauer die Vorgaben in einer Ausschreibung sind, desto teurer bietet ein Tiefbauer an, da er dann üblicherweise einen Risikoaufschlag mit einkalkuliert. Man sollte zudem darauf achten, dass der Planungspartner in der Lage ist, den Netzausbau auch während der Umsetzung zu begleiten. Denn in jedem Projekt kommt es zu unvorhersehbaren Vorfällen. Mal kann die Glasfaser nicht wie geplant im Gehweg verlegt werden, weil der Untergrund bereits „voll“ von Leitungen ist, ein anderes Mal stehen vorhandene Bebauungen einer Trassenquerung im Wege. In diesem Falle ist es entscheidend, dass der Planungspartner schnell vor Ort ist und die Planung entsprechend anpasst. Vor allem im geförderten Ausbau ist das von entscheidender Bedeutung. Werden hier durch Abweichungen während der Umsetzung plötzlich Formalien nicht mehr eingehalten, die Voraussetzung für eine Förderfähigkeit sind, besteht das akute Risiko, ganz aus der Förderung zu fallen. Und das ist bei den in der Regel im zweistelligen Millionenbereich liegenden Investitionskosten ein absolut nicht tragbares Risiko.<br /> </p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 05/09/2022 - 12:05</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>9. Mai 2022 | Autor: Uwe Pagel, Press'n'Relations GmbH</strong></p><p>Alle paar Tage wird irgendwo in Deutschland ein Spatenstich für ein neues Glasfasernetz gefeiert. Gleichzeitig stocken jedoch vielerorts die Planungen, weil Förderverfahren lange dauern. Zwar hat die neue Ampelkoalition Besserung versprochen, aber schon jetzt können beim Breitbandausbau mit der richtigen Strategie Zeit und vor allem Kosten gespart werden. Was dabei alles zu beachten ist, erläutert Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group.</p><p>Dieses Interview ist in der <a href="https://www.kommune21.de">Fachzeitschrift kommune21 Ausgabe Mai 2022</a><a> erschienen</a></p><a></a> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-05/pnr49078.jpg" width="1190" height="841" alt="Strategien für den Breitbandausbau" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Mon, 09 May 2022 09:05:20 +0000 Admin 478 at https://vivax-solution.de ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-solution.de/kachelinhalt/anga-com-2022-der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Fri, 03/25/2022 - 16:19</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 25. März 2022</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der ANGA COM 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p><p><strong>ANGA COM 2022 – 10. bis 12. Mai 2022 in Köln – Halle 7, Stand C14</strong></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-03/anga_com1024.jpg" width="1024" height="267" alt="tktVivax auf der ANGA COM 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Fri, 25 Mar 2022 14:19:30 +0000 Admin 472 at https://vivax-solution.de Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen https://vivax-solution.de/kachelinhalt/glasfasernetze-rechtssicher-planen-und-umsetzen-tktvivax-und-ey-law-arbeiten-kunftig <span>Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Zudem planen tktVivax und die Berater von EY auch in weiteren Bereichen eine enge Zusammenarbeit. Hierzu fand bereits Anfang Dezember in Berlin ein Strategiemeeting statt, dessen Ergebnisse in den nächsten Wochen konkretisiert werden sollen. Ende Februar werden die beiden Partner die Inhalte der Zusammenarbeit auf dem Jahrestreffen des AK GAD in Berlin vorstellen. „Ob Telekommunikationsrecht, Gesellschaftsrecht, steuerliche Fragen bei Kooperationen oder regulatorische Themen: Für Versorgungsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen wie für Kommunen türmen sich die Fragestellungen regelrecht auf, wenn sie sich auf dem Breitbandmarkt positionieren wollen. Im AK GAD bieten wir dazu konkrete Informationsangebote, etwa über Webinare, Seminare oder regelmäßige Newsletter", so Prof. Dr. Sven-Joachim Otto zu den Plänen. Neben der Betreuung des AK GAD werden tktVivax und EY Law im kommenden Jahr auch die gemeinsame Marktbearbeitung systematisch aufbauen. „Wir sind derzeit noch in teilweise sehr unterschiedlichen Kundengruppen unterwegs. Insofern profitieren wir auch hier von der Zusammenarbeit, indem EY Law und wir den gemeinsamen Zugang zu unseren Kunden finden.", ergänzt Dirk Fieml.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Wed, 12/15/2021 - 09:29</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 15. Dezember 2021</strong></p><p>Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft werden der Breitbandspezialist tktVivax und Ernst &amp; Young Law (EY Law) künftig eng zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang übernimmt EY Law auch die rechtliche Betreuung und Beratung des AK GAD. „Die tktVivax Group deckt als Berater und Umsetzer von Glasfaserprojekten den strategischen, kaufmännischen und operativen Prozess ab. Wir übernehmen in diesem Zusammenhang den rechtlichen Part. Damit bieten wir gemeinsam ein Komplettpaket für die rechtssichere Umsetzung von Glasfaserprojekten", fasst Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law, die Zielsetzung der Kooperation zusammen. Für Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group, bedeutet die neue Partnerschaft eine weitere Komplettierung des Angebots. „Wir haben uns von vornherein als ganzheitlicher Full-Service-Spezialist in Sachen Breitband positioniert: von der Planung und Fördermittelberatung über die benötigten IT-Werkzeuge bis hin zur Umsetzung und zum Betrieb von Glasfasernetzen. Gemeinsam mit EY Law verfügen wir über eine Expertise, die in dieser Breite auf dem Markt wohl kaum ein zweites Mal zu finden ist", beschreibt er die Alleinstellungsmerkmale.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/sven-joachim_otto_2538.jpg" width="1620" height="1080" alt="Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 15 Dec 2021 07:29:18 +0000 Admin 463 at https://vivax-solution.de Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-solution.de/kachelinhalt/der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 12/13/2021 - 10:54</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Essen, 13. Dezember 2021</strong></p><p><strong>E-world 2022 – 8. bis 10. Februar 2022 in Essen – Halle 2, Stand 322</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der E-world 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/e-world_rgb_s-schrift.png" width="1348" height="720" alt="tktVivax auf der E-world 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 13 Dec 2021 08:54:27 +0000 Admin 461 at https://vivax-solution.de Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher https://vivax-solution.de/kachelinhalt/gute-vorbereitung-macht-glasfaser-wirtschaftlicher <span>Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Geförderter vs. eigenwirtschaftlicher Ausbau</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Mit dem Graue-Flecken-Förderprogramm können kommunale Eigenunternehmen wie Stadtwerke, die sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand befinden, neue Fördermittel des Bundes für den Ausbau der Glasfasernetze beantragen. Denn die sogenannte Aufgreifschwelle, ab denen Anschlüsse förderfähig werden, wurde von 30 auf 100 Mbit/s erhöht. Alternativ stehen aber ebenfalls seit April attraktive KfW-Förderkredite für einen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau zur Verfügung. </p><p>Beide Vorgehensweisen haben ihre Vorteile: Natürlich kann es bei geschicktem Ausnutzen aller Fördertöpfe des Bundes und der Länder gelingen, einen Großteil der Investitionskosten abzudecken. Und die liegen bei einer mittelgroßen Kommune bereits bei rund 30 bis 40 Mio. €. Auf der anderen Seite muss auch bedacht werden, dass schon der die Bearbeitung des Fördervahrens einen großen Aufwand mit sich bringt, der ohne externe Unterstützung kaum zu stemmen ist. Dazu gehört ein umfangreiches Markterkundungsverfahren. Auch die Vorgaben wirken sich beispielsweise auch auf Form und Umfang der notwendigen Ausschreibungen aus. Zudem führt die Angriffsschwelle von 100 Mbit/s dazu, dass der Ausbau nicht immer tatsächlich flächendeckend gefördert wird. Diese Grenze soll bis 2023 auf 300 Mbit angehoben werden. Eine Entscheidung hierüber steht indes noch aus. Deswegen warten derzeit viele Kommunen, Gebietskörperschaften oder Stadtwerke noch ab. Dazu kommt, dass die Förderverfahren zeitaufwendig sind und durchaus bis zu zwei Jahren dauern können.</p><p>Der eigenwirtschaftliche Ausbau hingegen wird von solchen Hemmnissen nicht gebremst. Hier ist es entscheidend, zum einen den richtigen Partner zu finden, der den Ausbau finanziert. Daneben müssen die Vorgaben klar definiert sein – von der Vertragsgestaltung bis hin zur Qualitätssicherung bei den Tiefbaumaßnahmen. Wie so etwas gelingen kann, zeigen zahlreiche Beispiele, die vom Netzausbau eines kleineren Stadtwerks bis hin zur Versorgung einer ganzen Wirtschaftsregion reichen. Etwa bei den Stadtwerken Lauterbach: Hier konnte mit Unterstützung von tktVivax der eigenwirtschaftliche Netzausbau kurzfristig in die Gänge gebracht und deutlich beschleunigt werden. In anderen Fällen, wie etwa in Montabaur, haben örtliche Stadtwerke mit dem externen Investor eine gemeinsame Glasfasergesellschaft gegründet, die für den Ausbau verantwortlich ist. Und in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken wird der gesamte Netzausbau über ein Gigabitkompetenzzentrum koordiniert, das von tktVivax geleitet wird. Diese Ansätze haben nicht nur den Vorteil, dass sie deutlich schneller angegangen und umgesetzt werden können als ein gefördertes Projekt. Es werden am Ende auch viele Millionen Euro an Steuergeldern eingespart, die an anderer Stelle sinnvoller investiert werden können.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Make or Buy</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ziel sollte es sein, das notwendige Know-how in Sachen Breitband über die Zeitachse hinweg selbst aufzubauen und so die Wertschöpfung ins eigene Haus zu holen. Dafür müssen die einzelnen Wegpunkte eines Breitbandprojekts einzeln betrachtet und jeweils entschieden werden, inwieweit Unterstützung notwendig ist oder nicht. Bewährt hat es sich, wenn man schon zu diesem Zeitpunkt mit einem Partner spricht, der die Herausforderung „Breitband“ buchstäblich in ihrer gesamten Bandbreite beherrscht. Bei der Auswahl des Partners sollte man aber darauf achten, ob dessen Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist, den dazu notwendigen Know-how-Transfer aktiv zu unterstützen. Ebenso muss der externe Partner umsetzungsorientiert arbeiten. Es reicht nicht aus, ein Konzept auszuarbeiten und dann die Realisierung anderen zu überlassen. Notwendig ist vielmehr eine aktive Begleitung des Projekts bis zu dem Zeitpunkt, an dem die jeweiligen Aufgaben vom Unternehmen selbst übernommen werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Gut geplant ist halb gewonnen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Üblicherweise wird der Aufbau eines Glasfasernetzes als Ganzes geplant. Es wird festgelegt, wo die Hauptverteiler (Points of Presence – PoPs) stehen sollen, wo Glasfaserunterverteiler installiert werden und wo die Rohrverbände bis hin zum Hausübergabepunkt verlegt werden sollen, der in der Regel im Keller des Gebäudes platziert wird. Welche Kapazitäten einzuplanen sind, ist, wie bereits beschrieben, oft schon durch den Fördermittelantrag festgelegt.</p><p>Die Wirtschaftlichkeit des Netzausbaus hängt dann aber stark davon ab, wo begonnen wird. Dazu muss das Netz in einzelne Cluster eingeteilt werden. Mittels einer Cluster-Analyse kann dann untersucht werden, welche Klientel in den einzelnen Clustern angesiedelt sind und vor allem, welchen Bedarf diese Klientel haben. Die ersten Gebiete, die versorgt werden, sind dann die mit der höchsten potenziellen Kundendichte. Das ist in der Regel nicht das Stadtzentrum, sondern die Peripherie mit ihren großen Wohngebieten, in denen viele Menschen leben. Man startet deswegen in der Regel nicht in der Reihenhaussiedlung, sondern dort, wo mit einem Hausanschluss gleich dutzende Wohneinheiten versorgt werden können.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Das Geschäftsmodell ist entscheidend</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Alternativen, sich im Breitbandgeschäft aufzustellen: Als Passiv- sowie als Aktivnetzbetreiber oder/und zusätzlich als Diensteanbieter. Ein Passivnetz zu errichten und zu vermarkten, ist dabei sicherlich das einfachste Geschäftsmodell. Hier übernimmt der Netzbetreiber als „Dark-Fiber-Anbieter“ lediglich den Bau des Glasfasernetzes und sorgt für die Hausanschlüsse und Anschlüssen in der Wohnung. Um alles andere, von den aktiven Netzkomponenten bis hin zu den Produkten kümmert sich der Pächter des Netzes. Ein solches Geschäftsmodell ist gut kalkulierbar, enthält weniger Risiken; allerdings ist  auch die zu erwartende Marge relativ gering. Mit dem Betrieb eines Aktivnetzes lässt sich dagegen die Wertschöpfungstiefe deutlich steigern. Für den Aufbau und den Betrieb eines solchen Netzes sind aber auch ganz andere Kompetenzen gefragt, die entweder selbst aufgebaut werden müssen oder durch externe Spezialisten abgedeckt werden. Die höchsten Chancen, aber auch Risiken, bietet die Aufstellung als Komplettanbieter, also als Aktivnetzbetreiber und als Diensteanbieter.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> White Label oder selbst machen?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Gerade Neueinsteiger oder kleinere Stadtwerke setzen auf dem Weg zum Komplettanbieter gerne auf White-Label-Angebote. Das bedeutet, Produkte und Dienstleistungen externer Unternehmen werden unter dem Label des lokalen Anbieters vermarktet. Das gilt nicht nur für Kernprodukte wie Internet, Telefonie und IPTV, sondern auch für das Call Center oder den Vertrieb. Der vermeintliche Vorteil: Solche Angebote sind schneller zu implementieren. Der mögliche Nachteil: Liefert der externe Partner mangelhafte Produkte oder bietet einen schlechten Service, schlägt das voll auf das eigene Image durch. Je nach Vertragsgestaltung hat man dann aber wenig oder gar keinen Einfluss darauf, die Situation zu verbessern. Kommt dennoch ein White-Label-Modell infrage, sollten zuvor einige Fragen geklärt sein. Dazu gehört eine exakte Leistungsbeschreibung bis hin zu den eingesetzten IT-Systemen. Damit kann vermieden werden, dass später einzelne Leistungen unterschiedlich interpretiert werden. Es muss klar sein, wer welche Aufgaben übernimmt und wie die Schnittstellen zwischen internen und externen Teams aussehen sollen. Dazu sollten die angebotenen Produkte flexibel gestaltbar sein. Hat der externe Partner lediglich vorgefertigte Produkte im Angebot, wird es schwer, schnell auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren. Auch was die bezogenen Leistungen angeht, ist Flexibilität entscheidend. Das gilt sowohl für die Modularität des Angebots als auch für die Kündigungsfristen. Nur so kann das Versorgungsunternehmen jederzeit auf neue Anforderungen reagieren und beispielsweise einzelne Leistungsbausteine sukzessive in die eigenen Hände überführen. Daneben sollte das Business-Modell genau durchgerechnet werden: White-Label senkt zwar die Eintrittsschwelle in den Breitbandmarkt deutlich, der externe Partner will jedoch auch Geld verdienen. Dies muss schon bei der Auswahl des Partners bedacht und durchgerechnet werden. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Alles meins oder besser Open-Access?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Man stelle sich vor: Hätte man damals das Wassernetz genauso ausgebaut, wie derzeit viele Glasfasernetze, dann hätten heute die Verbraucher in den Städten mehrere Wasseranschlüsse zur Verfügung. Bewohner in „unwirtschaftlichen“ Regionen hingegen würden kein fließendes Wasser bekommen. Während der Energiemarkt längst liberalisiert ist und diskriminierungsfreie Netzzugänge bestehen, herrschen im TK-Markt immer noch ein Strukturwettbewerb und parallele Netze mit unterscheidlichen Technologien vor. Zwar werden sogenannte Open-Access-Modelle im Stadtwerkeumfeld oft debattiert. Jedoch kommen diese Modelle in der Branche noch immer zu kurz, obwohl sie signifikante Skaleneffekte versprechen. Eine höhere Netzauslastung verbessert die gesamte Wirtschaftlichkeit eines Breitbandnetzes und sorgt damit für einen schnelleren „Return-on-Invest“ beim Open-Access-Anbieter. Hinzu kommt, dass das Vorhandensein mehrerer Diensteanbieter und eine größere Glasfaserproduktvielfalt zu einer höheren Akzeptanz beim Bürger beiträgt. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Glasfaserinfrastrukturen ist es jedoch wichtig darauf zu achten, dass das Faserkonzept (u.a. Reserve für zusätzlichen Bedarf), sowie die Übergabepunkte, Resale-Schnittstellen und das Netzmanagement spezifisch an das angewendete Open-Access-Modell/die Open-Access-Kooperation angepasst sind. Hinzu kommen komplexere Anforderungen an Prozesse und Betrieb (z.B. Service, Traffic). Denn Schlüsselfaktor für den Open-Access-Betrieb ist ein hoher Automatisierungsgrad für Open-Access-Anbieter und ihre Kooperationspartner.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Aufgepasst beim Tiefbau</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Egal ob Kommune oder Stadtwerk: Wer heute ein Glasfasernetz baut, tut dies meist zum ersten und in der Regel auch zum letzten Mal. Das bedeutet gleichzeitig, dass es an Erfahrungen hinsichtlich der spezifischen Tiefbauanforderungen fast immer mangelt. Die Auftraggeber gehen deswegen vielerorts an ein solches Projekt genauso heran, wie an „ganz normale“ Tiefbauprojekte. Das zieht zahlreiche Risiken nach sich, die durch eine kompetente Beratung im Vorfeld und durch eine aktive Begleitung des Netzbaus vermieden werden können.</p><p>Ein Kernproblem beim Bau eines Glasfasernetzes ist es, dass der Kostenanteil des Tiefbaus in der Regel 80 bis 90 Prozent der Gesamtinvestitionen ausmacht. Trifft man die Entscheidung allein über die Höhe des Angebots, kann man die Kosten zwar spürbar senken., dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass Qualität gerade beim Bau eines Glasfasernetzes buchstäblich ihren Preis hat.</p><p>Es klingt trivial, ist aber oft nicht gegeben: Auf der Baustelle muss immer deutschsprachiges Personal anwesend sein. Aufgrund des Fachkräftemangels greifen auch deutsche Tiefbauer zunehmend auf Arbeitskräfte aus ganz Europa (und darüber hinaus) zurück. Gleichzeitig findet der Netzbau in sensiblen Bereichen, am Rande von Verkehrswegen, im Fußgängerbereich oder beim Hausanschluss auch im Privatgelände statt. Wenn hier Probleme auftreten und kein Arbeiter die deutsche Sprache beherrscht, kann es schnell zu Konflikten kommen.</p><p>Auch auf die Ausführung kommt es an: Im Straßenbereich sollte beispielsweise die Verlegetiefe mindestens 80 Zentimeter, unter dem Gehweg nicht unter 60 Zentimeter betragen. Da Aufwand und Kosten aber mit der Verlegetiefe zunehmen, wird das in der Praxis oft nicht ein- oder durchgehalten. Denn abgerechnet wird meist über Fest- und Meterpreis. Die Folge: Das Risiko der Beschädigung der Leitungen bei späteren Baumaßnahmen nimmt deutlich zu. Zudem werden oft Biegeradien nicht eingehalten, was das Einblasen der Glasfaser behindert. Von den eingesetzten Materialien bis hin zur technisch einwandfreien Vorbereitung des Hausanschlusses gibt es zahlreiche weitere Themen, die möglichst frühzeitig bedacht, vertraglich geregelt und dann während der Bauphase auch überwacht werden müssen. Um hier Risiken zu minimieren oder damit auch Kosten zu sparen, lohnt es sich, über eine externe Unterstützung nachzudenken.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Netz und Kunden managen</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ist das neue Glasfasernetz endlich fertig, müssen Kunden gewonnen, erfasst und gemeinsam mit dem Netz gemanagt werden. Dazu sind eigene IT-Systeme nötig, denn mit herkömmlichen CRM-Systemen wie im Energievertrieb können die speziellen Anforderungen im Breitbandbereich nicht abgedeckt werden. Teilprozesse können hier beispielsweise mit den Lösungen der großen TK-Anbieter abgebildet werden. Soll jedoch der Gesamtprozess von der Anfrage über den Vertrag und die Provisionierung der Kunden mit der notwendigen Hardware bis zur Freischaltung und anschließenden Abrechnung abgedeckt werden, gibt es noch kaum Komplettlösungen. Eine davon ist DICLINA von Vivax Solution. DICLINA steht für „Digital Client and Network Administration Software“ und ist ein Diensteanbieter unabhängiges System. Durch den Einsatz von Systemen, die wenig externe Schnittstellen benötigen, sind nur wenige Mitarbeiter notwendig, um auch ein hohes Kundenaufkommen bewältigen zu können. So können zum Beispiel Neukunden unkompliziert provisioniert werden, ohne dass die Unterstützung durch Techniker nötig ist. Auch sollte als Kundenschnittstelle ein an den jeweiligen Auftritt des Versorgers anpassbares Portal zur Verfügung stehen, über das Interessenten die Verfügbarkeit der einzelnen Angebote und Datenraten an ihrer Adresse prüfen können. Über diese Kundenschnittstelle muss später auch der Online-Zugriff auf Rechnungen und Einzelverbindungsnachweise möglich sein. Egal für welches System man sich entscheidet: Wichtig ist, dass es ganzheitliche Lösungen anbietet.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Thu, 12/09/2021 - 14:38</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>9. Dezember 2021 | Autor: Dirk Fieml, CEO tktVivax Group</strong></p><p>Der Wandel zum Digitalversorger ist derzeit für viele Unternehmen in der Versorgungswirtschaft attraktiv. Doch um mit einem Breitbandnetz tatsächlich Geld verdienen zu können, sind viele Dinge zu beachten.</p><p><em>Dieser Fachartikel erschien exklusiv auch in der <a href="http://www.emw-online.com/"> e|m|w Ausgabe 06/21</a>.<br />Das PDF zum Artikel können Sie <a href="https://www.tkt-vivax.de/sites/default/files/emwFachartikel2021.pdf" target="_blank">hier herunterladen</a>.</em></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/emw_21-6_04_sp_gute_vorbereitung_macht_breitband_wirtschaftlicher.jpg" width="2480" height="3507" alt="Fachartikel e|m|w: Breitbandausbau für Stadtwerke" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Thu, 09 Dec 2021 12:38:13 +0000 Admin 460 at https://vivax-solution.de Gigabit-Kompetenzzentrum: Eines für alle https://vivax-solution.de/kachelinhalt/gigabit-kompetenzzentrum-eines-fur-alle <span>Gigabit-Kompetenzzentrum: Eines für alle</span> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 06/07/2021 - 14:28</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Heilbronn, 7. Juni 2021</strong></p><p>Bislang lag die Region Heilbronn-Franken beim Breitbandausbau deutlich unter dem Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg. Das soll sich nun schnell ändern. Dafür hat die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) mit Unterstützung der Breitbandspezialisten von tktVivax und PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft (PwC Legal) ein zentrales Gigabit-Kompetenzzentrum ins Leben gerufen, über dass der Ausbau zentral unterstützt und gesteuert werden soll. Bisher einzigartig: Der Ausbau soll fast flächendeckend eigenwirtschaftlich umgesetzt werden.</p><p><em>Erschienen in der Kommune21 - Ausgabe Mai 2021 - Autor: Uwe Pagel, Geschäftsführer Press'n'Relations GmbH</em></p> <p>Mit 4.765 Quadratkilometern ist die Region Heilbronn-Franken die flächenmäßig größte in Baden-Württemberg. Mehr als 900.000 Menschen leben in den 111 Kommunen, knapp 64.000 Unternehmen machen diese Region zu den wirtschaftsstärksten in Deutschland. Nach den bislang gültigen Ausbauzielen sollten diese Unternehmen bis 2027 flächendeckend an das Glasfasernetz angeschlossen sein, für 95 Prozent der Privathaushalte galt dieses Ziel bis 2032. „Galt“, denn der Breitbandausbau soll durch das neue Gigabit-Kompetenzzentrum deutlich an Fahrt aufnehmen.  </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Eigenwirtschaftlicher Ausbau</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Dazu beitragen soll auch die Tatsache, dass der Ausbau des Glasfasernetzes in der Wirtschaftsregion weitestgehend eigenwirtschaftlich umgesetzt wird. „Ein Bremsklotz für den Breitbandausbau in Deutschland ist, dass er meist abhängig von Fördermitteln angegangen wird. Gefördert werden aber bisher nur die ‚weißen‘ und jetzt auch die ‚grauen‘ Flecken, die über den Schwellenwerten liegenden Haushalte und Gewerbekunden darüber bleiben aber unberücksichtigt. Die Antragswege sind zudem lang und aufwendig, so dass von den zur Verfügung stehenden Milliarden bislang nur ein Bruchteil abgerufen wurde“, erklärt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax GmbH, die die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken in Sachen Breitband berät. Statt punktueller Ansätze wurde für die Region deswegen eine flächendeckende Analyse, inklusive einer Clusterplanung für alle Landkreise und Kommunen aufgestellt. „Auf diese Weise wurde es möglich, Partner wie die Deutsche Giganetz GmbH für einen eigenwirtschaftlichen Ausbau zu gewinnen. Denn stark bewertete Regionen gleichen diejenigen aus, die weniger Potenziale bieten, so dass die Durchschnittsbewertung über die gesamte Fläche hinweg positiv ausfällt“, so Fieml weiter. „Ein weiterer Pluspunkt: Der Eigenanteil von zehn Prozent in Baden-Württemberg, der bei einer Bundes- und Landesförderung verpflichtend ist, fällt für die beteiligten Kommunen weg. Auf diese Weise ersparen wir dem Steuerzahler Millionen und bauen das Glasfasernetz schneller und zudem lückenlos aus.“ </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Zentraler Dienstleister</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Eines der zentralen Ziele des neuen Kompetenzzentrums ist es, die Aufwände für die beteiligten Kommunen zu minimieren. Diese greifen zentral auf die Breitbandexpertise der Spezialisten von tktVivax zu. „Die Idee ist es, wo immer möglich Synergieeffekte zu nutzen. Durch eine aktive Begleitung der Kommunen beim Ausbau vor Ort können sie Ressourcen einsparen. So sorgen wir für Transparenz und eine maximale Effektivität“, beschreibt Dirk Fieml den Ansatz.</p><p>Ein ganz wesentliches Element bei der Unterstützung sind beispielsweise Musterverträge, auf die alle 111 Kommunen zugreifen können. Diese wurden durch PwC Legal erarbeitet und sind rechtlich abgesichert. Eine zusätzliche Prüfung wird so überflüssig, für die Kommunen entstehen dadurch keine Kosten. Auch der Aufwand für Genehmigungs-, Abstimmungs- und Bau-Prozesse wird durch ein standardisiertes Vorgehen deutlich erleichtert. Wird Expertise vor Ort benötigt, kann diese einfach im Gigabit-Kompetenzzentrum abgerufen werden, die entsprechenden Mitarbeiter klären dann alle offenen Fragen. Gleichzeitig werden aber auch die bestehenden Kompetenzen der beteiligten Landkreise Main-Tauber, Hohenlohe, Schwäbisch Hall sowie die Stadt und der Kreis Heilbronn aktiv in die Arbeit des Gigabit-Kompetenzzentrums über ihre jeweiligen Breitbandkoordinatoren oder Zweckverbände aktiv in die Arbeit des Kompetenzzentrums eingebunden. Damit wird der Aufbau von unnötigen Parallelstrukturen verhindert. </p><p>Wie der Ausbau vorangeht, können alle beteiligten Gemeinden und Körperschaften quasi live verfolgen. Denn das Gigabit-Kompetenzzentrum stellt mit dem „Breitbandradar-Cockpit“, das von der tktVivax-Tochter Vivax Solutions entwickelt wurde, ein Portal zur Verfügung, über das die einzelnen Gemeinden fast in Echtzeit sehen, welche Haushalte bereits angeschlossen sind und wie die Vermarktung vorankommt.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Standards sicherstellen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Das Gigabit-Kompetenzzentrum ist auch der zentrale Ansprechpartner für die am Ausbau beteiligten Unternehmen, wie etwa den Telekommunikationsanbietern. So kann es Qualitätsstandards sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht sicherstellen. Das wurde mit Unterstützung von tktVivax und PwC schon im Vorfeld der Gründung durch das Markterkundungsverfahren beispielsweise mit der Deutsche GigaNetz GmbH erreicht. Festgelegt wurden etwa eine feste Ausbaureihenfolge, eine Open-Access-Zusage zu angemessenen Preisen oder auch Regelungen, was passieren soll, wenn die angepeilte Vorvermarktungsquote verfehlt wird. Auch technische Details wie eine Mindestverlegungstiefe von 60 Zentimetern oder ein Point-to-Point-Netzkonzept bis in jede Wohnung mit zwei Fasern pro Wohneinheit und zwei Reserve-Fasern pro Gebäude wurden so im Vorfeld geregelt. „Wichtig ist hierbei, kompetente Partner zu haben, die ganzheitlich die Region erschließen, um das sogenannte Cherry-Picking zu vermeiden“, so Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken. </p><p>Um schnell arbeitsfähig zu werden, wurde das Gigabit-Kompetenzzentrum unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Heilbronn Franken GmbH angesiedelt. Das Personal wird im ersten Jahr von tktVivax und PwC gestellt. Damit stehen die fachlichen Kompetenzen vom Start weg zur Verfügung und müssen nicht erst aufgebaut werden.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Ganzheitlicher Ansatz beschleunigt Ausbau</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>„Statt Einzelprojekten wird nun eine ganzheitliche Erschließung in der Region Heilbronn-Franken umgesetzt und eine schnelle Realisierung auf Basis zukunftsfähiger Techniken ermöglicht - und dies alles zu attraktiven Verbraucherpreisen“, fasst Dr. Andreas Schumm zusammen. „Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken bekommt mit einer solchen Institution auch Vorbildcharakter für andere Regionen, denn in dieser gemeinsamen und koordinierenden Form treiben nur wenige Regionen den Ausbau der Glasfasernetze voran“, so Dirk Fieml. „Mithilfe des Kompetenzzentrums lässt sich der Breitbandausbau in der Region Heilbronn-Franken deutlich beschleunigen, so dass wir das Glasfasernetz schon in sechs Jahren flächendeckend zur Verfügung stellen können“, betont Harry Mergel, Heilbronner Oberbürgermeister und Vorsitzender der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/viv-hn-franken-kommune21-klein.jpg" width="2400" height="1697" alt="Kommune21: Fachartikel Gigabit-Kompetenzzentrum" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 07 Jun 2021 11:28:11 +0000 Admin 367 at https://vivax-solution.de Glasfaser bis ins Haus: Breitbandausbau im Schwäbisch-Fränkischen Wald gestartet https://vivax-solution.de/kachelinhalt/glasfaser-bis-ins-haus-breitbandausbau-im-schwabisch-frankischen-wald-gestartet <span>Glasfaser bis ins Haus: Breitbandausbau im Schwäbisch-Fränkischen Wald gestartet</span> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 09/22/2020 - 11:12</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Schwäbischer Wald, 22. September 2020</strong></p><p>Vier Gemeinden in drei Landkreisen im Schwäbisch-Fränkischen Wald: Mit dem offiziellen Spatenstich am 22. September 2020 startet der Breitbandausbau des IKZ Stocksberg in den Gemeinden <a href="https://www.gemeinde-spiegelberg.de/" target="_blank" title="https://www.gemeinde-spiegelberg.de">Spiegelberg</a>, Aspach, Beilstein und Oberstenfeld (IKZ: Interkommunale Zusammenarbeit). Im Rahmen dieses Projektes werden bis Ende 2021 rund 440 Anschlüsse für private Haushalte, Unternehmen und kommunale Einrichtungen mit Glasfaser versorgt. Begleitet wird das Projekt in allen Phasen vom Breitbandspezialisten tktVivax, von der Fördermittelberatung über die Wirtschaftlichkeitsanalyse und die technische Planung bis hin zur Inbetriebnahme. </p><p>„Dank der Beratung durch tktVivax war es beispielsweise möglich, den Förderumfang deutlich zu erhöhen. Statt der ursprünglich anvisierten 50-Prozent-Förderung durch das Land Baden-Württemberg wird der Netzausbau nun mit 90 Prozent von Land und Bund gefördert“, berichtet Uwe Bossert, Bürgermeister von Spiegelberg, der das IKZ federführend betreut und in dieser Funktion auch für die Kollegin aus Aspach und die Kollegen aus Oberstenfeld und Beilstein spricht. Auch technisch konnte mithilfe von tktVivax ein „Upgrade“ erreicht werden. „Die Erschließung der einzelnen Gebiete erfolgt nun über Glasfaserkabel bis ins Gebäude, im Fachjargon FTTB – Fiber-to-the Building. Zunächst hatten wir nur eine FTTC-Architektur geplant, in der das Glasfaserkabel in einem grauen Kasten endet, also im Kabelverzweiger“, so Bossert weiter. Auch sonst hat sich die Entscheidung zugunsten von tktVivax als Projektpartner ausgezahlt: „Die breitgefächerten Kompetenzen von tktVivax gepaart mit einer engagierten und persönlichen Unterstützung hier vor Ort waren sicher die entscheidenden Faktoren dafür, dass wir als vergleichsweise kleine Gemeinden den Aufbau eines solchen Glasfasernetzes stemmen konnten.“</p><p>Die vorläufige Fördermittelzusage, die den Breitbandausbau für die Gemeinden ermöglicht, beträgt mehr als 2 Millionen Euro. Mit dem Ausbau wurde die NetCom BW GmbH, Ellwangen, eine Tochter der EnBW, beauftragt, die nach Fertigstellung auch den Betrieb übernimmt. Insgesamt werden rund 27 Kilometer Leerrohre neu verlegt und ca. 60 Kilometer Glasfaser eingeblasen. Bis zum Ende der Ausbauphase erreichen alle unterversorgten Privathaushalte Bandbreiten von 300 Mbit/s im Download und 60 Mbit/s im Upload. Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen können mit bis zu 1 Gbit/s – im Download sowie im Upload – versorgt werden. </p><p><em><strong>Bildquelle:</strong> Gemeinde Spiegelberg</em></p><p><em><strong>Bildtext:</strong> links außen: Dirk Fieml, Geschäftsführer tktVivax GmbH, Mitte: Sabine Welte-Hauff, Bürgermeisterin Aschbach, Uwe Bossert, Bürgermeister Spiegelberg, Markus Kleemann, Bürgermeister Oberstenfeld, rechts außen: Patrick Hole, Bürgermeister Beilstein</em></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/image_1.jpeg" width="500" height="375" alt="Breitband Spatenstich in Spiegelberg" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 22 Sep 2020 08:12:53 +0000 Admin 328 at https://vivax-solution.de Nicht einfach noch ein Netz https://vivax-solution.de/kachelinhalt/nicht-einfach-noch-ein-netz <span>Nicht einfach noch ein Netz</span> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 08/04/2020 - 11:34</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Velbert</strong><strong>, 4. August 2020</strong></p><p>Überlegungen zum Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes gab es bei den <a href="https://www.stadtwerke-velbert.de/" target="_blank" title="https://www.stadtwerke-velbert.de">Stadtwerken Velbert</a> schon 2015. Als dann der Hauptgesellschafter, die Stadt Velbert, im Jahr 2017 auch politisch die Weichen in Richtung Breitbandausbau stellte, wurden diese Überlegungen schnell konkret. Während dabei zunächst noch viele Aufgaben an externe Dienstleister ausgelagert wurde, haben sich die Stadtwerke Velbert mit Unterstützung von tktVivax dabei, in kurzer Zeit als Vollanbieter in Sachen Breitband aufgestellt.   </p><p><em>Dieser Artikel ist erschienen in <a href="https://www.tkt-vivax.de/" title="Start">"der gemeinderat"</a> Ausgabe 7-8/2020</em></p><p><em>Autor: Uwe Pagel, <a href="https://press-n-relations.com/" target="_blank" title="https://press-n-relations.com/">Press'n'Relations GmbH</a></em></p><p>Mit rund 85.000 Einwohnern gehört die Industriestadt Velbert nicht zu den Schwergewichten, wie etwa die Städte im benachbarten Ruhrgebiet. „Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass wir bis 2017 eine Art ‚weißer Fleck‘ beim Breitbandausbau geblieben sind, für den die großen Netzbetreiber, die in der Region durchaus aktiv waren, keinen übermäßigen Ehrgeiz entwickelten. Vor dem Hintergrund sinkender Netzentgelte im Energiemarkt haben wir so die Chance gesehen, über ein eigenes Netz neue Geschäftsmodelle zu erschließen“, erinnert sich Stefan Freitag, Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert GmbH, an die Ursprünge des Projektes. Und dieses Projekt hat es durchaus in sich: Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 100 Millionen Euro soll das Glasfasernetz in Velbert bis 2025 flächendeckend verlegt sein und fast 15.000 Gebäude angeschlossen werden. „Für Velbert ist das ein Jahrhundertprojekt, vergleichbar mit dem Aufbau der ersten Energienetze vor 130 Jahren“, so Stefan Freitag.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Einstieg in den Passivbetrieb</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der Einstieg in den Ausbau erfolgte dennoch zunächst mit „gedämpfter Kraft“ und eher stadtwerketypisch: „Für uns war das erst einmal ein Infrastrukturprojekt: Mit Netzen legen kennen wir uns aus, dachten wir damals. Die Fragen des technischen Betriebs und vor allem auch des Vertriebs haben wir dagegen in der ersten Zeit eher vernachlässigt“, so Freitag weiter. Mit Unterstützung externer Berater wurden Partner gesucht, die das Netz betreiben und vermarkten sollten – natürlich nicht unter eigener Flagge, sondern im Namen der Stadtwerke. Eine Strategie, die sich schnell als problematisch herausstellte. „Wir haben sehr bald gemerkt, dass es sehr viele Berater auf dem Breitbandmarkt gibt. Aber nur wenige, die wissen, wie ein Stadtwerk aufgestellt ist und die ein solches Vorhaben entsprechend zielgerichtet und stadtwerkegerecht umsetzen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir das Projekt nicht an die Wand gefahren haben, aber wir konnten die Wand schon sehen“, erzählt Stefan Freitag.</p> <span><img style="" src="/sites/default/files/2021-06/image_5.jpeg" alt="" title="" typeof="foaf:Image" /></span> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Breitbandstrategie auf der Prüfstand</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der erste Schritt war die Identifizierung eines erfolgversprechenden Geschäftsmodells. Dazu wurden von tktVivax Business Cases zu den verschiedenen Optionen aufgestellt und durchgerechnet. Dabei sollte keine Option – vom Passiv- über den Aktivnetzbetreiber bis hin zum eigenen Produktvertrieb – ausgeschlossen werden. Da die Stadtwerke Velbert schnell handlungsfähig werden wollten, stand für diese Aufgabe nur ein schmales Zeitfenster zur Verfügung. Das Ergebnis war dennoch fundiert und vor allem eindeutig: Die besten wirtschaftlichen Perspektiven bot die Aufstellung als Vollanbieter mit eigenen Produkten für Internet, Telefonie und IPTV. Um dieses Ziel umzusetzen, startete tktVivax in Velbert durch. So wurde sehr kurzfristig mit der Implementierung der eigenen Softwarelösung DICLINA begonnen, die speziell auf das Breitbandnetz- und -kundenmanagement ausgerichtet ist. „Abgesehen vom Tiefbau hat ein Breitbandnetz technologisch sehr wenig mit herkömmlichen Strom-, Gas oder Wassernetzen gemeinsam. Das wird von vielen Stadtwerken unterschätzt: Ohne entsprechendes Know-how und vor allem auch darauf ausgerichtete IT-Werkzeuge sind solch ein Netz und seine Kunden nicht zu managen“, erklärt Dirk Fieml. „Auch die Prozesse unterscheiden sich deutlich von denen im Energieumfeld. Erfolgsentscheidend ist es deswegen, die Abläufe im Unternehmen an die neuen Anforderungen anzupassen. Und dies möglichst früh im Projekt“, so Fieml weiter. Dazu kommt der Vertrieb: „Für den wirtschaftlichen Erfolg ist es entscheidend, schon zu Beginn des Ausbaus möglichst viele Verträge anzuschließen und vor allem auch eine hohe Anschlussquote zu erreichen. Dazu werden aber komplett andere Vertriebsqualitäten benötigt als bei der Vermarktung von Strom oder Gas. Die Vertriebsteams müssen auf die Straße gehen und die Zielgruppe direkt und persönlich ansprechen“, beschreibt Dirk Fieml die Herausforderung. Auch hier wurde deswegen zunächst ein eigenes Team von tktVivax vor Ort eingesetzt. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Interimsmanagement für den Start</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Während die Spezialisten von tktVivax tageweise vor Ort in Velbert im Einsatz waren, startete der Rekrutierungsprozess. In der neuen Abteilung sollen künftig viele Funktionen intern abgebildet werden, vom Vertrieb und den aktiven Netzbetrieb bis hin zu Planung, Bau und Instandhaltung. Die Mehrzahl der Stellen wurden intern ausgeschrieben. Die Bereichsleitung, für die man einen ausgewiesenen Fachmann auf dem freien Markt suchte, wurde extern besetzt. „Die Interimslösung macht es möglich, dass wir voll im Betrieb sein können, selbst wenn diese Stellen noch nicht besetzt sind. Auch die Einarbeitung ist garantiert, denn die Zusammenarbeit mit tktVivax soll in jedem Fall bis Ende das Jahres laufen, eventuell auch darüber hinaus“, berichtet Stefan Freitag. </p><p>Auch bei der Identifizierung geeigneter Vorlieferanten und der Vertragsgestaltung unterstützte tktVivax die Stadtwerke Velbert. So wurden neue Verträge mit Vorlieferanten für Internet, Telefonie und Fernsehangebote bereits unter Dach und Fach gebracht, aber auch für ein eigenes Internetportal, über das im Massengeschäft alle Bestellvorgänge automatisiert abgewickelt werden können – integriert mit dem Netz- und Kundenmanagementsystem DICLINA. Bei der Internet-Versorgung gelang es, eine „Flatrate“ abzuschließen. „Dadurch sind wir bei der Produktgestaltung deutlich flexibler und freier, als bei limitierten Verträgen“, erläutert Dirk Fieml. Auf diese Weise war es möglich für .comBERT, die Breitband-Marke der Stadtwerke Velbert, innerhalb weniger Wochen ein einzigartiges Einstiegspaket zu schnüren: Für nur 19,95 Euro im Monat können Privatkunden seit Ende April 2020 das superschnelle Paket mit 1.000 Mbit/s  im Upload und 500 Mbit/s im Download ein ganzes Jahr lang ausprobieren. Erst danach steigt der Preis auf 49,95 Euro im Monat. Falls dem Kunden das zu teuer ist, erhält er eine Downgrade-Garantie auf ein kleineres Volumen bei freier Auswahl. „Erst war ich überrascht über dieses Marketing-Konzept, aber es ist ein voller Erfolg. Seit Einführung entscheiden sich 100 Prozent aller Neukunden für die Option. Und ich bin mir sicher, dass ein erheblicher Teil auf den Geschmack kommen und dabeibleiben wird“, so die Erwartung von Stefan Freitag.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/image_4.jpeg" width="1200" height="1727" alt="SW Velbert-Artikel in &quot;der gemeinderat&quot;" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 04 Aug 2020 08:34:13 +0000 Admin 332 at https://vivax-solution.de